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SPÖ-Streit um ATBIst das Verhalten des Abgeordneten Matznetter "erbärmlich", Frau Rendi-Wagner?

Dass der SPÖ-Nationalratsabgeordnete und ATB-Aufsichtsrat Christoph Matznetter nichts gegen den Kahlschlag bei dem Kleinmotorenhersteller unternommen hat, bezeichnete Betriebsratschef und Parteifreund Michael Leitner als "erbärmlich für einen Sozialdemokraten". Wir haben Pamela Rendi-Wagner mit dem parteiinternen Streit konfrontiert.

Pamela Rendi-Wagner im Kleine-Zeitung-Interview vor dem Gelände der ATB-Spielberg
Pamela Rendi-Wagner im Kleine-Zeitung-Interview vor dem Gelände der ATB-Spielberg © Screenshot Ofner
 

"Das ist erbärmlich für einen Sozialdemokraten". Mit diesen Worten sorgte Michael Leitner, Arbeiterbetriebsratschef bei ATB Spielberg und ein echtes "rotes Urgestein", Anfang August für Aufsehen. Die Kritik galt dem amtierenden SPÖ-Nationalratsabgeordneten Christoph Matznetter, der als Aufsichtsrat bei der ATB AG den Abbau von 360 Stellen am Murtaler Standort und die Verlagerung der Produktion nach Polen mehr oder minder mitgetragen hat.

Kommentare (2)

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Charly911
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Matzeneder is bekannt als guter Sozie

Und überal wo es für nichts etwas gibt. Frage warum hat eigentlich Leitner, die SPÖ Steiermark und Wagner auch zeitgerecht nichts gemacht haben und plötzlich tauchen alle 3 Monate nach der Schliessung ganz wichtig auf. Kann noch etwas geändert werden, oder geht's um eine Dienstfahrt in die grüne Steiermark mit freien essen, drinken und naschen.

Pelikan22
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Das sollte man diesen Herrschaften nicht vorhalten!

Sie haben sich wirklich mit Vehemenz gegen den Abtransport der Maschinen eingesetzt und wollten die Schließung des Werkes verhindern. Doch sie waren zu schwach. Seis wie's sei, finanziell hat dabei nix rausg'schaut und jeder wär deppat, wenn er für sei Arbeit nix kriagt. So schauts aus! Also brauch ma nix arbeiten!