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InterviewUmweltanwältin: "Rechne damit, dass Asbestlager genehmigt wird"

Von (angeblichen) tickenden Umweltbomben, unternehmerischen Erwartungshaltungen und der Bedeutung der regionalen Bürgerinitiative - Umweltanwältin Ute Pöllinger im Gespräch über das geplante Asbestlager in Weißkirchen.

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Umweltanwältin Ute Pöllinger
Umweltanwältin Ute Pöllinger © Jürgen Fuchs
 

Frau Pöllinger, die geplante Baurestmassendeponie samt Asbestlager in Weißkirchen stößt auf heftigen Widerstand in der Bevölkerung. Die Sorgen in der Region sind groß. Können Sie das als Umweltanwältin nachvollziehen?
Ute Pöllinger: Selbstverständlich kann ich die Sorgen verstehen. Jeder glaubt, dass Asbestlager tickende Umweltbomben sind. Festzuhalten ist aber: Wenn ein Asbestkompartiment so aufgebaut ist und betrieben wird, wie es im Gesetz vorgeschrieben ist, dann darf nichts passieren. Ist das nicht der Fall, wird es ohnehin nicht genehmigt. 

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notokey
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"Asbeststaub...

... sieht, riecht und schmeckt man nicht. Er ist jedoch hochgradig krebserregend."Warum wurde dann von den steir. Behörden im Falle "Verhüttungswerk Minex" ein Asbestfasernausstoss durch den Kamin von rund 18 Milliarden Asbestfasern PRO TAG genehmigt? Oder meint Frau Pöllinger, dass Asbeststaub aus dem Kamin (feinster lungengängiger Feinstaub, der eingeatmet werden und somit Krebs auslösen kann) nicht so gefährlich ist wie der Asbest der Deponie? Zwar werden die Asbestfasern der Minex über den Kamin gleichmäßig verteilt, doch gebe ich zu bedenken, dass dies 7 Tage die Woche während der gesamten Lebensdauer des Werkes geschieht. Nachdem Asbestfasern nahezu unzerstörbar sind, besteht hier die Gefahr, dass ein Schaden entsteht, der NIE WIEDER gut zu machen sein wird! Damit jedoch nicht genug: jetzt kommt noch die Deponie dazu! ARME BEWOHNER DES MURTALS - DAS WIRD VIELE ARBEITSPLÄTZE KOSTEN, DIE JUNGE TOURISMUSREGION WIRD WOHL AUF IHRE BESUCHER DANN VERZICHTEN MÜSSEN!

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