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Widerstand wächstWeißkirchen wehrt sich gegen geplantes Asbestlager

Im Weißkirchner Ortsteil Fisching könnte eine Baurestdeponie errichtet werden. Die mögliche Lagerung von Asbest sorgt für heftige Kritik.

In dieser Schottergrube an der Weißkirchnerstraße auf halbem Weg zwischen Zeltweg und dem Ortszentrum von Weißkirchen soll eine Deponie für Baureste entstehen. Insbesondere die mögliche Lagerung von Asbest stößt auf großen Widerstand
In dieser Schottergrube an der Weißkirchnerstraße auf halbem Weg zwischen Zeltweg und dem Ortszentrum von Weißkirchen soll eine Deponie für Baureste entstehen. Insbesondere die mögliche Lagerung von Asbest stößt auf großen Widerstand © Raphael Ofner
 

Seit Jahren baut die Rohrdorfer GmbH in Weißkirchen Kies ab, die neuesten Pläne des Brucker Unternehmens stoßen nun aber auf heftige Kritik und breiten Widerstand in der Murtaler Marktgemeinde. Wie aus einer öffentlichen Bekanntmachung der Steiermärkischen Landesregierung hervorgeht, hat der Konzern um Genehmigung einer rund 950.000 Kubikmeter umfassenden Baurestmassendeponie angesucht. Der Stein des Anstoßes: In der dafür vorgesehenen Schottergrube im Ortsteil Fisching sollen zukünftig neben anderen Materialien auch bis zu 320.000 Kubikmeter Asbest gelagert werden.

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calcit
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Dann soll man dem Herrn Bürgermeister die Baurestmassen aus seiner eigenen Gemeinde...

...vors Gemeindeamt kippen. Es gibt genug Dacheindeckungen und Fassaden aus Asbestzement auch in Weißkirchen und auch Baurestmassen aus der Gemeinde die jetzt wo anders deponiert werden!

calcit
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Machen sie einen Vorschlag...

...lieber Rotstrichler. Wohin mit den Baurestmassen und dem Asbestzement?

notokey
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@calcit

Vielleicht in ein Gebiet, wo der Asbeststaub nicht in Richtung einer dichtbesiedelten Siedlung weht? Vielleicht in ein Gebiet, wo das Grundwasser nicht gefährdet ist? Vielleicht in ein Gebiet, wo überhaupt keine Siedlungen in naher Umgebung sind? Vielleicht in ein Gebiet, wo hunderte LKWs gut zufahren können? Oder vielleicht liegt es auch nur daran, dass ein solches Unternehmen einer strengen Kontrolle unterliegen muss? Auf dem Weg zu meiner Arbeit fahre ich jeden Tag an einer "Asbestdeponie" vorbei. "Nicht gut" ist dazu mein Kommentar!

notokey
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Minex...

... für Minex braucht man diese "Asbestentsorgung" nicht, denn Minex hat die Gnehmigung die Asbestfasern mit 18 Millarden/Tag in die Luft (auch Atemluft - Asbest ist krebserregend!) zu entlassen. Wenn das den Behörden schon egal ist, dann glaub ich kaum, dass diese Deponie sie interessiert. Ich würde aus dieser Region - so ich dort wohnen würde - abwandern! Das ist für NIEMANDEN mehr zumutbar!