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Gemeinderat Fohnsdorf"Klares Nein" zu "Asbestprojekten" im Bezirk Murtal

Gemeinderat Fohnsdorf will neue Umweltverträglichkeitsprüfung für Verhüttungswerk in Zeltweg fordern. Bürgermeister Gernot Lobnig (SPÖ) und Vize Volkart Kienzl (ÖVP) sprechen sich zudem gegen "Asbestdeponie" aus.

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Gemeinderat Fohnsdorf tagte am 6. November © Michaela Egger
 

Asbest ist derzeit eines der beherrschenden Themen im Murtal – genau genommen die geplante Baurestmassendeponie in Weißkirchen, in der auch große Mengen Asbest gelagert werden sollen. Zusätzlich eine mögliche Asbestbelastung durch ein Verhüttungswerk, das Minex in Zeltweg errichten will.

Am 6. November setzte sich auch der Gemeinderat Fohnsdorf mit dem Thema auseinander. Bürgermeister Gernot Lobnig (SPÖ) schlug vor, dass sich hinsichtlich Minex die Betreiber und Gegner auf einen gemeinsamen Gutachter einigen sollten. Jeder hat sein eigenes Gutachten mit unterschiedlichen Aussagen: „Ein gemeinsames Gutachten wäre eine gute Lösung“, so Lobnig. Zur Asbestdeponie in Weißkirchen sagt er: „Das gehört nicht hierher.“

„Zu beiden Projekten ein klares Nein!“ So nimmt Volkart Kienzl, Vizebürgermeister der ÖVP, zur Thematik Stellung. Gegen Minex würde man sich so lange aussprechen, so lange es kein "unabhängiges, gerichtlich verwertbares Gesteinsgutachten" gibt. Bei der nächsten Sitzung im Dezember will der Gemeinderat eine erneute Umweltverträglichkeitsprüfung für die Verhüttungsanlage fordern.

Thematisiert wurde zudem das "Murtal Sommer Open Air", das heuer erstmals von den Gemeinden Fohnsdorf, Judenburg und Zeltweg veranstaltet wurde und das 2020 fortgesetzt wird. Gesprochen wurde zum einen über das Defizit über 60.000 Euro, das bei der Erstauflage gemacht wurde. 30.000 Euro davon trägt das Land, den Rest übernehmen zu gleichen Teilen die drei Gemeinden.

Bürgermeister Lobnig und Amtsleiter Clemens Achleitner, der dem Organisationsteam angehört, nahmen zudem zu Gerüchten Stellung, die derzeit vor allem in Zeltweg die Runde machen. Rund 200 Personen sollen Einlass in den VIP-Bereich erhalten haben, ohne dafür ein entsprechendes Ticket gelöst zu haben. Achleitner betont, dass er nicht weiß, wie es zu diesen Gerüchten gekommen und dass an diesen nichts dran sei.

Beschlossen wurde zudem der zweite Nachtragsvoranschlag in diesem Jahr, der im Ordentlichen Haushalt einen Abgang von 218.300 Euro vorsieht. Die Mandatare der ÖVP, FPÖ und KPÖ enthielten sich der Stimme.

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