UmsatzsteigerungObersteirische Molkerei erzielte 2017 ein "Rekordergebnis"

Die Obersteirische Molkerei und ihre Tochterunternehmen haben das Geschäftsjahr 2017 mit einem deutlichen Umsatzplus abgeschlossen. Das Unternehmen mit Sitz in Knittelfeld beschäftigt rund 600 Arbeitnehmer.

Durch Investitionen, etwa in die Käseverarbeitung, kann die OM große Milchmengen abnehmen und vearbeiten © Ute Groß
 

2017 war ein Jahr in unserer Unternehmensgeschichte, an das wir uns alle gerne erinnern werden“, gab Geschäftsführer Friedrich Tiroch den Teilnehmern an der Generalversammlung der Obersteirischen Molkerei mit auf den Weg. Die wirtschaftliche Entwicklung sei besser gewesen als prognostiziert. Im Milch-Sektor sei der Umsatz auf 112,4 Millionen gestiegen und man habe den Bauern „Spitzenpreise“ zahlen können. In Summe flossen 74,5 Millionen Euro an die 1557 Milchlieferanten, um knapp 16 Millionen mehr als im Jahr 2016.
Mittlerweile hat sich das Blatt aber wieder gedreht, durch die europaweit steigenden Milchlieferungen sind die Märkte unter Druck, derzeit fallen die Preise deutlich. „Meine persönliche Meinung ist, dass mit einer Entspannung erst im zweiten Halbjahr zu rechnen sein wird“, erklärt Tiroch dazu. Biomilch werde in immer größeren Mengen produziert und beträgt mittlerweile 24 Prozent der Gesamtanlieferung. Laut Tiroch gibt es derzeit einen Aufnahmestopp, „um nicht eine Überflutung mit Biomilch zu produzieren“.
Die Tochterunternehmen ÖForst und Landforst Lagerhaus schlossen ebenfalls mit positiven Ergebnissen ab: Der Umsatz von ÖForst stieg auf 13,2 Millionen Euro, jener von Landforst auf 142,4 Millionen. Die Verantwortlichen sprechen von einem „Konzern-Rekordergebnis“.

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