Vor der Volksbefragung am kommende Sonntag hat die Diskussion um den Waldverkauf nun auch die Brucker Verwaltung erreicht. Im Zuge einer Pressekonferenz stellte sich Stadtamtsdirektor Markus Hödl am Donnerstag schützend vor seine 220 Mitarbeiter. Dass in den Sozialen Medien die Streichung einiger Dienstposten und das Auflösen von Referaten gefordert werde, um auf diesem Weg die notwendigen Gelder für die Schulsanierung aufzustellen, sei der Motivation der Mitarbeiter nicht zuträglich und auf das Schärfste zurückzuweisen. "Neben den vielfältigen Aufgaben im täglichen Betrieb der Stadt haben unsere Mitarbeiter seit Beginn der Corona-Pandemie Außergewöhnliches geleistet. Auch die Volksbefragung und die Kommunikation haben unsere Mitarbeiter bestmöglich bewältigt", sagte Hödl. Außerdem seien 70 Prozent aller Mitarbeiter im Dienstleistungsbereich engagiert, wo sie sich etwa um das Abwasser, die Straßen oder die Kinderbetreuung kümmern.