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Vier Heime in Bruck-MürzzuschlagMehr als 200 Betten im Bezirk von Samariterbund-Insolvenz betroffen

Von der Insolvenz des Grazer Samariterbunds sind auch vier Heime im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag betroffen. Nun hofft man darauf, dass sich ein neuer Betreiber findet, sonst stehen mehr als 200 Bewohner auf der Straße.

Das Heim in St. Lorenzen wurde bereits geschlossen
Das Heim in St. Lorenzen wurde bereits geschlossen © Pototschnig
 

Seit Freitagmorgen steht fest, was sich in den letzten Wochen bereits abgezeichnet hat. Der Skandal im Mürztaler Pflegeheim, die Corona-Pandemie und der defizitäre Rettungs- und Krankentransportdienst in Graz - querfinanziert durch die Heime - brachten den Samariterbund Graz in finanzielle Schieflage. Er musste nun Insolvenz anmelden und hofft darauf, die Heime verkaufen zu können. Davon betroffen sind acht steirische Heime mit 464 Betten, wovon gleich vier im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag stehen, die 207 Betten zählen: Der Zirbenhof in St. Marein (46 Betten), der Fichtenhof in St. Barbara (46 Betten), der Erlenhof in Pernegg (65 Betten) und der ohnehin nach dem Bundesheer-Einsatz geschlossene Tannenhof in St. Lorenzen, der 50 Betten beherbergt hat. Die Betreuung und Pflege der Bewohner ist aktuell jedoch sichergestellt.

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