Die Stadt Bruck hat sich in den vergangenen Jahrzehnten ein beträchtliches Vermögen aus Gebäuden, Grundstücken und Liegenschaften sowie Beteiligungen an Unternehmen aufgebaut. Dazu zählen 738 Wohnungen, 37 Gebäude wie das Rathaus, die Grundschulen, der Stadtsaal oder das Freibad. Auch Unternehmensbeteiligungen wie bei den Stadtwerken oder dem Wirtschaftspark gehören zum städtischen Vermögen. Mit 1800 Hektar eigenem Stadtforst zählt Bruck sogar zu den größten Waldbesitzern unter Österreichs Städten.
Für die Eröffnungsbilanz 2020 wurde das gesamte Vermögen der Stadt Bruck bewertet. Sie stellt durch die Gegenüberstellung von Gemeindevermögen und Schulden das Nettovermögen einer Gemeinde dar. Insgesamt weist die Eröffnungsbilanz für Bruck ein hohes Nettovermögen von 129 Millionen Euro aus. „Das ist eine stolze Summe, mit der sich die Stadt Bruck an der Mur in den vergangenen Jahrzehnten eine solide Finanzgrundlage geschaffen hat. Dies ist auch die Basis für die künftige Entwicklung unserer Stadt“, meinte Bürgermeister Peter Koch. Wie das Vermögen künftig besser bewirtschaftet werden kann, werde den Gemeinderat in der aktuellen Periode weiter beschäftigen.
129 Millionen Euro Nettovermögen
Basis der Stadt Bruck für künftige Entwicklung
Der Rechnungsabschluss 2020 bringt für Bruck ein besseres Ergebnis als erwartet. Erstmals wurde im Gemeinderat auch eine Vermögensbilanz der Stadt erstellt.
© Franz Pototschnig