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NeubergEin neues Dach für den „Dom im Dorf“

Das südseitige Dach des Neuberger Münsters wird derzeit saniert. Die kleine Pfarre muss dafür aber mehr als 200.000 Euro aufbringen.

Die Arbeiten an der Südseite des Münsters haben bereits begonnen
Die Arbeiten an der Südseite des Münsters haben bereits begonnen © Ulf Tomaschek
 

Seit einigen Jahren gibt es Überlegungen, das südseitige Dach des Neuberger Münsters zu sanieren. Doch erst im Herbst 2017 kam dafür „grünes Licht“ von der Diözese Graz-Seckau. Die Kostenschätzung beläuft sich auf 670.000 Euro – Erhöhungen nicht ausgeschlossen. Davon muss die Pfarre Neuberg mit ihren nicht einmal 900 Katholiken satte 204.000 Euro aufbringen, erklären Pfarrer Dariusz Rot und Erna Reisenberger, Vorsitzende des Pfarrgemeinderats.

Das südseitige Dach und das westseitige Walmdach des „Doms im Dorf“ wie das Münster ob seiner Größe gerne genannt wird, weisen auf einer Fläche von 2000 Quadratmetern erhebliche Schäden auf. Durch das eindringende Regenwasser wurde auch der berühmte, in seiner Größe einzigartige Holzdachstuhl arg in Mitleidenschaft gezogen. In der ersten Juniwoche hat die Firma Herbitschek mit den Arbeiten begonnen, im September soll die Sanierung beendet sein – wenn das Wetter mitspielt.

Allerdings spielen sich die Arbeiten beinahe „im Geheimen“ ab, wie Pfarrer Rot erklärt. Denn das südseitige Dach des Münsters ist von der Straße nicht einsehbar – daher sei die Sanierung selbst in der Bevölkerung wenig bekannt.

Das Münster selbst ist weit über die Grenzen der Region hinaus bekannt und das Interesse an Führungen sehr hoch, wie Reisenberger als Kirchenführerin am besten weiß. „Aber es kommen auch viele Gruppen, die eine Messe wollen oder Leute, die bei uns ein Sakrament empfangen möchten wie Taufe oder Hochzeit“, ergänzt Pfarrer Rot, der auch den touristischen Aspekt des Münsters betont: „Viele Kirchenbesucher bleiben einen Tag in Neuberg und besuchen auch das Naturmuseum oder die Glasbläserei.“

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