Am Freitagabend werden im Steiermarkhof in Graz von der steirischen Landwirtschaftskammer die „Hofheldinnen“ des Jahres 2025 prämiert. Der Preis richtet sich dabei an Bäuerinnen, die sich durch ihr Engagement und Innovation am Hof und darüber hinaus auszeichnen. Insgesamt sind 32 steirische Landwirtinnen für den Titel nominiert, wobei drei aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag stammen.

Viktoria Görgl

Eine von ihnen ist die Kapfenbergerin Viktoria Görgl. Nach dem Studium der Agrar- und Ernährungswissenschaft an der BOKU Wien und ihrer Tätigkeit als Beraterin bei Bio Ernte Steiermark übernahm sie vor fünf Jahren den landwirtschaftlichen Betrieb ihrer Eltern in Pogier. Die 34-Jährige bewirtschaftet seither im Haupterwerb 26 Hektar an landwirtschaftlicher Nutzfläche sowie 120 Hektar Wald. Auf ihrem Hof finden sich zudem Kühe und Legehennen, deren Bio-Eier man in der ganzen Region verkauft.

Viktoria Görgl
Viktoria Görgl © Privat

Katja Kirschmann

Mit Katja Kirschmann findet sich auch eine Bäuerin aus dem Wallfahrtsort Mariazell unter den Nominierten. Ihre Kindheit verbrachte die 48-Jährige bereits auf dem elterlichen Hof, danach verschlug es sie für mehrere Jahre ins Murtal, ehe sie im Jahr 2022 den Hof von ihrem Vater übernahm. Nach einem durchaus herausfordernden Start führt Kirschmann den Bauernhof seither gemeinsam mit ihrem Mann und hält dort etwa Bio-Mangalitza-Schweine, Gänse und Murbodner Rinder.

Katja Kirschmann
Katja Kirschmann © Privat

Sabine Rinnhofer

Für Sabine Rinnhofer aus Hönigsberg wäre die Auszeichnung als „Hofheldin“ unterdessen die letzte in einer langen Reihe. So konnte die 38-Jährige heuer bereits bei den landwirtschaftlichen Spezialitätenprämierungen für Fleisch- und Wurstspezialitäten sowie für Käse- und Milchprodukte ordentlich absahnen. Neben der Tätigkeit auf ihrem Hof, wo man unter anderem Rinder, Schweine und Pferde findet, ist Rinnhofer auch als Gemeindebäuerin und Obfrau vom Bauernladen „NaturGut Mürz“ in Mürzzuschlag aktiv.

Sabine Rinnhofer
Sabine Rinnhofer © Ulrich Dunst