Am Kunstrasen in Kapfenberg herrscht reger Betrieb, auch das nasskalte Wetter an diesem Tag bremst die Freude der Nachwuchskicker kein bisschen. Im Gegenteil: Manche wollen gar nicht aufhören und fragen bei Akademieleiter Vladimir Petrovic mit spitzbübischem Lächeln nach, ob sie noch ein paar Extraeinheiten absolvieren dürfen. Er stimmt zu. Währenddessen unterhält sich Petrovic mit einem Vater, dessen Sohn von Leoben nach Kapfenberg will. „Niemand von den Eltern weiß, wie es weitergeht. Es gibt mittlerweile zu wenige Trainer und keine Ansprechpartner“, erzählt dieser.