Am Kunstrasen in Kapfenberg herrscht reger Betrieb, auch das nasskalte Wetter an diesem Tag bremst die Freude der Nachwuchskicker kein bisschen. Im Gegenteil: Manche wollen gar nicht aufhören und fragen bei Akademieleiter Vladimir Petrovic mit spitzbübischem Lächeln nach, ob sie noch ein paar Extraeinheiten absolvieren dürfen. Er stimmt zu. Währenddessen unterhält sich Petrovic mit einem Vater, dessen Sohn von Leoben nach Kapfenberg will. „Niemand von den Eltern weiß, wie es weitergeht. Es gibt mittlerweile zu wenige Trainer und keine Ansprechpartner“, erzählt dieser.
Nach Insolvenz im Fußball
Viele aus dem Nachwuchszentrum des DSV Leoben wollen nun zum KSV wechseln
Der DSV Leoben musste mit einem Schuldenberg von 2,4 Millionen Euro Insolvenz anmelden. Die Nachwuchsabteilung ist davon nicht direkt betroffen, die Zustände sollen jedoch chaotisch sein.
© Tanja Mikulic