Seit letzter Woche Freitag fehlte von einem Mann aus Kapfenberg jegliche Spur. Trotz umfangreicher Suchaktionen seitens diverser Feuerwehren, der Polizei, des Rettungshundeteams sowie eines großen Suchaufrufs in den sozialen Netzwerken konnte er erst eine Woche später nur noch tot aufgefunden werden.

Am 18. Jänner rückten die Feuerwehren Kapfenberg-Diemlach, sowie die Feuerwehren Kapfenberg-Stadt und Bruck an der Mur mit ihren Wasserdiensten zur Suche des abgängigen Mannes aus. Die Einsatzkräfte kämmten in der Folge die Mürz und ihr Ufer durch, da man das Handy des vermissten Mannes dort das letzte Mal orten konnte.

Auch am Folgetag führten die Einsatzkräfte die Suchaktion noch weiter fort. Die Mürz wurde bis Bruck abgesucht. „Sein Handy können wir nicht mehr orten, weil es ausgeschaltet ist“, hieß es von der Stadtpolizei Kapfenberg. Am Dienstag ging die Suchaktion schließlich mithilfe einer Hundestaffel der Polizei weiter. Diese konnte eine Fährte der vermissten Person aufnehmen, woraufhin die Freiwillige Feuerwehr Kapfenberg-Diemlach, die Betriebsfeuerwehr Böhler samt einem schweren Rüstfahrzeug sowie die Freiwillige Feuerwehr Kapfenberg-Stadt mit einem Boot und einer Taucherstaffel anrückten. Trotz einer stundenlangen Suche fehlte vom Vermissten weiterhin jede Spur.

Am Freitagvormittag alarmierten schließlich Spaziergänger die Polizei, dass sie in einem Waldstück einen toten Mann gefunden haben. Laut der Polizei handelt es sich dabei um den vermissten 40-Jährigen aus Kapfenberg.