Sie malt, seitdem sie drei Jahre alt ist. Seither ist die bildende Künstlerin Susanne „Su“ Wieser auf Reisen in unbekannte Territorien des Ausdrucks. Seit mehr als acht Jahren lebt und arbeitet die 43-Jährige, die in Voitsberg aufgewachsen ist, in Leoben. Neben der Malerei hat sie im Zuge ihrer stetigen Weiterentwicklung ausführlich ihrer musikalischen Ader freien Lauf gelassen.

„Schönheit im Grotesken“

Seit 2019 hat sich Wieser auf karikaturistischen, expressionistischen Porträtstil verlegt: „Er ist durch Verzerrung, Übertreibung und Erforschung der Schönheit im Grotesken gekennzeichnet“, führt Wieser aus. Derzeit stellt die Künstlerin in der Simon Mühle in Trofaiach aus. „Griechische Götterplagen“ betitelt sich der Bilderbogen, der noch bis 3. April zu sehen ist.

Bei der Vernissage waren auch die Personen mit dabei, die Wieser für ihre Arbeiten Modell gestanden haben. Die Werkschau in der Simon Mühle ist Montag, Mittwoch und Freitag jeweils von 9 bis 12 Uhr, am Samstag von 10 bis 17 Uhr und am Sonntag von 12 bis 17 Uhr zu sehen.