21 Fälle an einem TagFalsche Polizisten forderten von Leobenerin 88.000 Euro "oder Tochter muss in den Arrest"

Eine 85-jährige Leobenerin erhielt Dienstagnachmittag einen Telefonanruf von "falschen Polizisten". Sie müsse 88.000 Euro bezahlen, ansonsten würde ihrer Tochter, die zuvor einen Verkehrsunfall verursacht habe, eine Gefängnisstrafe drohen. Nur einer von 21 solcher Fälle am Dienstag.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Versuchter Telefonbetrug durch "falsche Polizisten" in Leoben © Sujet: stock.adobe.com/highwaystarz
 

"Polizeidirektion Leoben. Frau J., regen Sie sich jetzt nicht auf, aber ihre Tochter hat einen Unfall gehabt" – mit diesen Worten wurde eine 85-jährige Leobenerin am Dienstagnachmittag am Telefon überrascht. Erhalten habe sie den Anruf auf ihrem Festnetztelefon: "Da weiß ich, es ist etwas Offizielles. Meine Familie ruft mich nur am Handy an", berichtet sie.

Kommentare (2)
oetti68
0
2
Lesenswert?

Weg damit

"Mit einem fremdländischen Dialekt"
Soso.
Noch Fragen?

zweigerl
0
2
Lesenswert?

Fallen stellen

Schade, dass die Dame nicht den Mut aufbrachte, nachdem sie schon einmal das Spiel durchschaut hat, die Polizei vorher anzurufen, damit diese die kriminellen Abzocker in Handschellen abführt, die sich die Gutgläubigkeit und Ängste aller Menschen brutal zunutze machen wollen. Falls das ein paarmal passieren würde, wäre es vielleicht mit dem Spuk endlich vorbei. Eine Maßnahme wäre auch der generelle Festnetzaustausch mit mobilen Geräten, die nicht mehr registriert werden.