Corona-KontrollenFührerschein, Fahrzeugpapiere und den 2G-Nachweis, bitte

Der Lockdown für Ungeimpfte fordert verstärkte Kontrollen. Wie diese in der Praxis umgesetzt werden, zeigt sich bei den aktuellen Verkehrskontrollen der Polizei. Wir waren einen Vormittag lang dabei.

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Im Zuge von Verkehrskontrollen wird nun auch der Corona-Status abgefragt © Verena Strobl
 

Donnerstagvormittag, 9.45 Uhr. Vor dem Studentenwohnheim Mineroom in Leoben-Leitendorf steht ein Polizeiauto. Daneben zwei Polizisten, die im Fünfminutentakt Fahrzeuge anhalten. "Führerschein und Zulassung, bitte" - ein Satz, der vielen Autofahrern nur allzu gut bekannt ist. Aktuell wird dieser durch die Frage nach einem gültigen 2G-Nachweis ergänzt. Grund ist der Lockdown für Ungeimpfte, der mit Montag in Kraft getreten ist. Seitens der Polizei werden deshalb in Assistenz für die Gesundheitsbehörde verschärfte Covid-Kontrollen im Zuge des Streifendienstes sowie Schwerpunkt-Kontrollen durchgeführt - im Handel, der Gastronomie, bei körpernahen Dienstleistern oder bei Verkehrskontrollen.

Kommentare (1)
Immerkritisch
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Lesenswert?

Sinnlos:

Erstens ist es für mich sonnenklar, dass seitens der Polizei niemand beanstandet werden kann, denn jeder, der ein bisschen Grips hat, verwendet eben die Ausrede, dass er nur Lebensmittel oder Medikamente kaufen muss.
Zweitens kann es nicht Aufgabe der Polizei sein bzw. ist das auch nicht vorgesehen, dass sie in Bekleidungs- oder Schuhgeschäften usw. Kontrollen zur 2G-Regel durchführt. Die für mich einzige logische Lösung wäre, dass die Geschäftsbetreiber, so wie in der Gastronomie, zwecks Kontrollen in die Pflicht genommen werden. Stichprobenartige Kontrollen in Geschäften durch Gesundheitsbehörden mit eingeschlossen - und bei Verstößen, zB Nichteinhaltung der Kontrollpflicht rigorose Strafen!
Alles andere ist sinnlos und das Papier, auf dem es geschrieben steht, nicht wert. Typisch Österreich!