Es klingt utopisch - für Laien. Es steht eine Operation am Knie an, doch der Chirurg ist nicht unmittelbar mit seinem Skalpell und medizinischen Geräten am Patienten, sondern bedient einen Roboter, etwas entfernt vom Patienten. "Roboterassistierte Operationsmethode" sind die Schlagwörter.  "Ich glaube, dass das  ein Zukunftsmodell ist, das für alle Gelenke gut vertretbar ist -  derzeit besonders umfangreich bei Knie und Hüfte, aber auch das Schultergelenk und die Wirbelsäule werden angedacht", erklärt Roland Frank, ärztlicher Direktor der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) in Kalwang.