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Reportage in EisenerzGroße Freude auf Neues, aber auch Skepsis

Der Absturz der SPÖ und der Aufstieg der ÖVP zur mandatsstärksten Partei bei der Gemeinderatswahl kommt einem Erdbeben in Eisenerz gleich. Doch viele Bewohner freuen sich auf Neues.

Nur wenige Menschen waren am Montagvormittag in Eisenerz unterwegs © Johanna Birnbaum
 

Nicht rot oder türkis, sondern grau in grau präsentiert sich Eisenerz am Montagvormittag. Man könnte meinen, die Stimmung bei der SPÖ nach dem Verlust von fünf Mandaten und der Mehrheit im Gemeinderat schlägt sich im Wetter nieder. „Es ist Zeit“, ist auf einem ÖVP-Wahlplakat zu lesen und „Danke“. Die KPÖ lässt wissen, dass „Helfen statt Reden“ ihren Weg zu drei Mandaten geebnet hat. FPÖ und SPÖ bedanken sich auch. Die Altstadt rund um den Bergmannplatz ist nahezu menschenleer. Nicht einmal die Statue des Zeitlupenpioniers Alfred Musger dreht sich im Glaskastendenkmal beim Stadtmuseum: „Bin in Quarantäne, aber bald zurück“, ist zu lesen.

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