Die Freiheitlichen konnten bei der Gemeinderatswahl in der Stadt Leoben um mehr als 14 Prozentpunkte und von zwei auf sieben Mandate zulegen, während die ÖVP ihre fünf Mandate bei einem Zugewinn von einem Prozentpunkt halten konnte. Die Sozialdemokraten büßten drei Mandate und mehr als sechs Prozentpunkte ein.
Beim Auszählen der Vorzugsstimmen zeigt sich ein ebenfalls klares Bild: Den größten Zuspruch bekam FP-Spitzenkandidat Florian Wernbacher – er ist mit insgesamt 506 Kreuzeln bei seinem Namen in der Stadt Leoben der absolute Vorzugsstimmenkaiser. Mit diesem Ergebnis liegt er weit vor seinen Mitbewerbern.
Rot dicht gefolgt von Schwarz
Der amtierende SP-Bürgermeister Kurt Wallner holte 357 Vorzugsstimmen der Wählerinnen und Wähler ab, dicht gefolgt von VP-Spitzenkandidat und dem amtierenden zweiten Vizebürgermeister Reinhard Lerchbammer mit 344 Vorzugsstimmen. Birgit Sandler, erste SP-Vizebürgermeisterin, kommt auf 134 Vorzugsstimmen.
Weit abgeschlagen sind indes Walter Reiter von der Bürgerliste (78), KP-Spitzenkandidat Werner Murgg (77) und Susanne Sinz von den Grünen (72).