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Steirisches SuperwahljahrSieben Lehren aus der Wahl für die Wahl

Hintergrund. Die Chefs der steirischen ÖVP, SPÖ und FPÖ diskutierten die Folgen der Nationalratswahl – vor allem auch in Hinblick auf den steirischen Urnengang. Was wir daraus gelernt haben.

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Mario Kunasek (FPÖ), Hermann Schützenhöfer (ÖVP), Michael Schickhofer (SPÖ) © Juergen Fuchs
 

Mit ÖVP-Obmann Hermann Schützenhöfer kam am Montag nach der Nationalratswahl nur einer von drei Landesparteichefs ins TV-Studio des Kleine-Zeitung-Newsrooms in Graz, der leicht lachen hatte. SPÖ-Chef Michael Schickhofer und FPÖ-Obmann Mario Kunasek konnten ob der Schlappen ihrer Parteien nur gequält lächeln. Dennoch stellten sich alle den Fragen von Landespolitik-Chef Ernst Sittinger.

Kommentare (8)

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seinerwe
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SPÖ ist Geschichte

Das Problem der SPÖ ist. dass sie nicht mehr ernst genommen wird. Da helfen keine Parteiprogramme und Festreden, wenn niemand mehr zuhört. Aber wie baut man Vertrauen auf? Sicher nicht dadurch, dass man gegen alles ist, anpatzt was sich später als falsch herausstellt, eigene Ziele in den Vordergrund stellt (wir wollen 1. sein....) usw. Gefragt ist die Mitarbeit für eine gute Zukunft, Kompromisbereitschaft, etc
Dazu braucht es Persönlichkeiten und nicht Einflüsterer.

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winequeen
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Menschlichkeit siegt!

Daher steht man in schweren Zeiten nicht zusammen, sondern nimmt die erste Gelegenheit wahr und verlässt das sinkende Schiff... In Wien werden sie dem Schickhofer keine Tränen nachweinen, wozu auch, er ist jetzt noch zwei Monate im Amt, danach darf er Weihnachtsurlaub machen und mit Jahresanfang sucht er sich einen neuen Job.

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stprei
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Korrekter Umgang

Schützenhöfer beweist wieder, dass er als "Sir" agiert. Kein Spott, keine Häme, kein Anschütten. Schickhofer wendet sich sogar von der eigenen Partei ab, wenn der Wind nicht passt , schüttet Kunasek an und haut auf Schützenhöfer hin. Genau damit macht er das, was er anderen vorhält: ohne Rücksicht auf Verluste dem Umfragebarometer folgen und Entscheidungen nur wahltaktisch treffen. So macht man keine zukunftsfähige Politik.

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SagServus
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Schickhofer wendet sich sogar von der eigenen Partei ab, wenn der Wind nicht passt

Was nichts ungewöhnliches ist wenn die Bundespartei derart dilletantisch agiert.

Man versucht dadurch die Bundespolitik aus der Landespartei zu halten und somit den negativen Einfluss draussen zu halten.

Ich weiß nicht wie alt sie sind, aber wenn sie es sind, dann sollten sie sich erinnern, dass dies jahrelang der steirische Weg der ÖVP unter den Krainers und Klasnic war. Man hat sich immer weitgehendst von der Bundespartei distanziert.

Erst mit dem Erfolgslauf von Schüssel und dem drohenden Absturz von Klasnic hat man die Bundespartei in den wenigen Fällen als Wahlunterstützer ins Land geholt.

Also nix ungewöhnliches oder vorwurfsvolles.

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stprei
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Unterschied

Es besteht ein Unterschied zwischen einer inhaltlichen, sehr progressiven Eigenständigkeit, die die STVP seit vielen Jahren lebt und der plötzlichen Abkehr von Schickhofer, der zuvor immer versucht massiven Einfluss zu haben (zB über Lercher und jetzt noch über Leichtfried). Reine Wahltaktik, weil man ja auch konstruktiv mitarbeiten kann (wie auch die parteiinternen, teils entrüsteten Kommentare zeigen)

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Goldfinger
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Und wer gewählt wird, werde für eine volle Periode gewählt...

wie lange dauert bei Schützenhöfer eine Periode???

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SagServus
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Eine Legislaturperiode...

dauert immer so lange, wie es die ÖVP will.

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MeiSchmorrn
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Verständlich

Schicki und seine Pamelie haben am Mariahilferplatz zuletzt noch lustig gsungen und tanzt. Heut lässt er ihr Grauslichkeiten ausrichten. Das ist nach diesem Ergebnis menschlich verständlich. Menschlichkeit siegt.

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