Der Zeitplan ist verkorkst: Ausgerechnet im „Interregnum“ zwischen der alten und der neuen Landesregierung wird dieser Tage der Vorstand der Energie Steiermark neu besetzt. Am Dienstag (26. November) ist die Bewerbungsfrist abgelaufen, bereits Anfang der nächsten Woche soll die „Shortlist“ - also die engere Auswahl der infrage kommenden Bewerber - stehen. Die besondere Brisanz dieser Abfolge: Ausgerechnet jetzt, wo der Alleineigentümer (Land) nur beschränkt handlungsfähig ist, stellt der Aufsichtsrat wichtige Weichen.
Erster Test für „blaue Umfärbung“
Kein FPÖ-Zugriff auf Energie Steiermark
Der FPÖ-Wahlsieg befördert oder verhindert viele Karrieren in landesnahen Betrieben. Doch für den Energie-Vorstand kommt Mario Kunasek um eine Woche zu spät.
© APA / Erwin Scheriau