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PremstättenBürgeraufstand wegen geplanter Deponie

Hintergründe um geplante Baurestmassendeponie entzweien die Gemeinde. Jetzt folgen Bürgerversammlung und Protestmarsch – Behörde prüft Antrag auf UVP-Verfahren.

Pro Premstätten mobilisiert jetzt im Kampf gegen die drohende Deponie. Alle Pläne hängen aber vom A2-Vollanschluss ab, der nun verhindert werden soll
Pro Premstätten mobilisiert jetzt im Kampf gegen die drohende Deponie. Alle Pläne hängen aber vom A2-Vollanschluss ab, der nun verhindert werden soll © Preis
 

Klingerteich, vorgestern gegen 17 Uhr: Eine Handvoll Anrainer hat sich versammelt und scharrt sich um die Unterlagen von Harald Sprung, einem Wortführer der Bürgerinitiative Pro Premstätten. Die Stimmung ist gedämpft. Kein Wunder, soeben hat ihnen der Aktivbürger unterbreitet: „Wir sind nur noch Zuschauer.“

Kommentare (2)
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stprei
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Verschleierung

Dass sich der SPÖ-Kandidat hinter einer Bürgerinitiative versteckt und damit versucht, öffentliche Aufregung für den Wahlkampf zu erzeugen, ist spannend. Wenn sich die Leute dafür hergeben, soll es so sein, sauber ist die Aktion aber nicht.

Man kann sich ja durchaus auch als SPÖ zu dieser Position bekennen und in die Debatte gehen, aber da kann man wohl weniger emotionalisieren und es wäre viel eher als Wahlkampfmanöver erkennbar.

Und in einem Vorprüfungsverfahren zur Feststellung ob ein Projekt UVP-pflichtig ist, sind noch keine Einwendungen gegen das Projekt möglich, weil es lediglich um die Frage des korrekten Verfahrens geht. Der Unterschied ist sehr fein, wird aber wohl bewusst ignoriert, um weiter Stimmung zu machen.

Midge
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Brett vor dem Kopf

Schade dass Sie sich nicht einmal die Mühe gemacht haben den Artikel zu lesen.

Das UVP-Genehmigungsverfahren ist seit 19.März 2019 im Laufen und somit ist man zum jetzigen Zeitpunkt mitten drin. Und dies ohne jegliche Parteistellung weil es der Bgm. Bewusst unterlassen hat seine Bürger zu Informieren!

Des Weiteren hat die SPÖ und die BI-ProPremstätten schon seit längerem Ihr Bündniss öffentlich bekanntgegen - somit kann man auch diese Blindgranate von Ihrer Seite ignorieren.

Es wäre vermutlich ganz gut, hin und wieder sein Brett vor dem Kopf abzunehmen und sich auf das Wesentliche zu fokusieren - wie in diesem Fall, das Ansinnen der PremstättnerInnen auf eine Deponiefreie Gemeinde...