Was wurde nicht alles versucht. Verstärkte Kontrollen, Security im Supermarkt, laute klassische Musik, mit der die Ecke von einem Rathaus-Büro aus beschallt wurde, und auch Rufe nach Überwachungskameras oder einer Schutzzone: An der Tatsache, dass das "Billa-Eck" vis-à-vis dem Rathaus jahrelang ein beliebter Treffpunkt für eine notorische Problemgruppe blieb, änderte das nichts – sehr zum Leidwesen von Unternehmerinnen und Unternehmern rund um den Platz, die immer wieder von Drogendeals am helllichten Tag oder auch brutalen Prügeleien innerhalb der Gruppe berichteten.
Gefürchtete Hauptplatz-Ecke
Wie zwei Wirte nun für Ruhe am Grazer "Billa-Eck" sorgen
Jahrelang war die Hauptplatz-Ecke beim Billa gefürchtet, nun ist die Szene weitergezogen. Passiert ist das allerdings auf eine private Initiative zweier Wirte hin.
© Nicolas Galani