Seit wenigen Wochen sind sie nicht mehr Mitglieder der Grazer FPÖ und sitzen nunmehr im "(Korruptions-)Freien Gemeinderatsklub": Stadträtin Claudia Schönbacher und Klubchef Alexis Pascuttini sind ja aus der Partei ausgeschlossen worden. Ihr Fazit, ein Jahr nach der Enthüllung des Grazer FPÖ-Finanzskandals durch die Kleine Zeitung: In der FPÖ gebe es viele Mitläufer, die nichts hinterfragen, und jene Partei-Strategen, die die Wahrheit unterdrücken und lieber nicht zu transparent arbeiten wollen. In diese Kategorie falle auch die Landespartei, betonen die beiden. Diese sei von Anfang an gegen jene, also auch Schönbacher und Pascuttini vorgegangen, die "tiefer graben" und alles aufklären wollten, um das Vertrauen in die Politik wiederherzustellen.
Grazer FPÖ-Skandal
Verstoßene Ex-Blaue klagen an: "Landes-FPÖ geht nur gegen die Aufdecker vor"
Stadträtin Schönbacher und Klubchef Pascuttini attackieren FPÖ-Strategen, die verhindern wollen, dass "wir tiefer graben". Und: Klubgelder seien widerrechtlich an die Partei verschoben worden. Diese werde man zurückfordern.
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