Kurz nach der Gemeinderatswahl platzte bei der Grazer FPÖ die Bombe: Die Berichterstattung der Kleinen Zeitung über die fragwürdige Mittelverwendung der aus dem Steuertopf ausbezahlten Klubförderung interessierte auch die Staatsanwaltschaft. Kurz darauf erstattete der langjährige Klubdirektor und spätere Finanzreferent der FP Selbstanzeige: Er habe rund 500.000 Euro unter Angabe „erfundener Verwendungszwecke“ für sich selbst verwendet. Er habe allein gehandelt, es habe keine Absprachen gegeben, betonte sein Anwalt Bernhard Lehofer.
Kriminalfall um Klubförderung
Staatsanwalt erweitert die Ermittlungen im Grazer FPÖ-Skandal
In den Ermittlungen nach der Selbstanzeige des Ex-FP-Finanzreferenten, der eine halbe Million Euro an Klubgeldern abgezweigt haben soll, werden die zurückgetretenen Politiker Eustacchio und Sippel nun als Verdächtige geführt.
© Juergen Fuchs