Es sind turbulente Wochen für die Grazer Freiheitlichen. Nach den Berichten über die dubiose Verwendung der Klubfördergelder aus dem Steuertopf sorgte ja der langjährige Klubdirektor und Finanzreferent der Grazer FPÖ für einen wahren Knalleffekt: Er gestand mehrere 100.000 Euro für sich abgezweigt zu haben, zeigte sich selbst bei der Staatsanwaltschaft an und leistete tätige Reue, in dem er sogar mehr als den eingestandenen Fehlbetrag der Anklagebehörde überwiesen hat. Der Grazer, der inzwischen auch aus der Partei ausgetreten und sich von seinem Magistratsjob als Amtsleiter einvernehmlich verabschiedet hat, hofft nun darauf, straffrei davonzukommen.