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"Etappensieg" für AnrainerGericht schickt Millionenprojekt Josef-Huber-Gasse zurück zum Start

Ringen um die Unterführung: Für das Bundesverwaltungsgericht war das Verkehrsmodell, das Basis für das Ja im UVP-Verfahren war, "lückenhaft". Jetzt braucht es ein Neues.

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Kreuzung Josef-Huber-Gasse Gürtel
Die Josef-Huber-Gasse soll nach dieser Kreuzung verlängert und unter der Marienhütte und der Bahn nach Reininghaus stoßen © Jürgen Fuchs
 

Anrainer jubeln über einen "Etappensieg", im Amt von Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP) ist man "sehr unaufgeregt". Fix ist: Ein Beschluss des Bundesverwaltungsgerichts schickt das Millionenprojekt "Unterführung Josef-Huber-Gasse" praktisch zurück an den Start.

Kommentare (7)
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BigC
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Umfahrungsverkehr wird erhöht

Wenn die Unterführung nicht kommt, fahren die Leute einen Umweg über Don Bosco oder dem Hauptbahnhof. Dort wohnen auch Leute, die sich zurecht aufregen. Die Friedhofsgassenunterführung wurde auch für Autos geschlossen. Jetzt müssen Die Autofahrer auch einen Umweg fahren. So eine Verkehrspolitik hält niemanden ab davon mit dem Auto zu fahren, sondern halt einen Umweg von ein paar Kilometer in Kauf zu nehmen, dies bringt dem Klima und der Umwelt auch nix.

fb5cb0b8c66b102db9337f66a94f6e13
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Die üblichen Märchen der Autolobby

„Wenn Straße x nicht gebaut wird, fahren dafür alle in Straße y“. Zur Erinnerung: Graz hat sich die Reduktion des Autoverkehrs selbst zum Ziel gesetzt. Und das gelingt sicher nicht mit neuen Straßen und einem Autotunnel für möglichst bequeme Autofahrten ins Zentrum.

steptrev
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Das ist nachweislich falsch.

Nach der Stellplatzverfügbarkeit am Zielort ist die Reisezeit der wichtigste Faktor der Verkehrsmittelwahl. Aber gleichzeitig müssen die verglichenen Verkehrsmittel hinreichend attraktiv sein, um dem Reisezeitvergleich auch standzuhalten. Letzteres wird aber schwerer, je kürzer die Reisezeit im mIV gemacht wird.

battlefronter007
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Klimapolitisch notwendig?

Dann baut doch die Straßenbahn und einen extrabreiten Fahrradweg in die Unterführung nach Reininghaus ein.
Vlt mit einem einzigen MIV Fahrstreifen.
Wäre fürs Klima sicher sinnvoller als nur ein Autotunnel.

daberni
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Reininghaus

Reininghaus bekommt schon eine eigene Straßenbahn direkt ins Zentrum.

fb5cb0b8c66b102db9337f66a94f6e13
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Ganz so direkt ist das nicht...

die direkte Route wäre über den Griesplatz, wo eben die Autostraße geplant ist und wo die Südwestlinie geplant wäre. Die aktuell in Bau befindliche Straßenbahn fährt einen Umweg über den Hauptbahnhof und nicht den direkten Weg ins Zentrum. Natürlich ist die Route Reininghaus-Hauptbahnhof auch wichtig. Aber eben kein Ersatz für die Südwestlinie. Daher NEIN zum Autotunnel und JA zur schnellen Errichtung der SW-Linie.

makronomic
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Danke an die Grünen

Ja, eine gleichmäßige anbindung zwischen dem Westen und der Mitte wäre sinnvoll - und war vorhanden.

Dann kam eine Anrainerin der Annenstraße, radelte in die Politik und ließ, nur mit rund einem Achtel der Stimmen der Bevölkerung - eine der wichtigsten West - Mitte Verbindungen zu Tode Verkehrsberuhigen.

Heute ist es als das SLUM ANNENSTRASSE bekannt.

Die Dame ließ es so bauen (Unterführung beim Bahnhofgürtel) das die nach Westen gehende Fahrbahn aufgrund der mangelnden Breite nicht mehr führbar ist, d.h. ein Rückbau unmöglich.

Ausbaden darf es der Kalvariengürtel, die Keplerstraße und die Josef-Huber-Gasse.

Und das alles nur wegen einer Anrainerin in der Annenstraße......