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Nach Black Lives MatterWieder eine Demonstration in Graz

Maximal 200 Personen werden heute beim Feministischen Frauenstreik in Graz erwartet. Der Demozug startet um 17 Uhr vom Griesplatz.

Frauenstreik in Graz
Frauenstreik in Graz © Daniela Brescakovic
 

Nach den Anti-Rassismus-Demonstrationen zu #blacklivesmatter findet heute in Graz eine weitere Kundgebung statt. Der Feministische Frauenstreik zieht um 17 Uhr vom Griesplatz durch die Stadt: "Es ist schwer zu sagen, wie viele Menschen kommen werden, wir erwarten aber bis zu 200 Personen", sagt Kollektiv-Mitglied Katharina Müller. Gestartet hat der Streik bereits um "fünf vor zwölf" – ähnlich wie bei den "Fridays-for-Future"-Demos – als stummer Protest unter anderem am Lendplatz und in der Annenstraße. Um 14 Uhr wurde zum Netzwerken und Austauschen auf den Mariahilferplatz eingeladen, wo die Pflastersteine mit Parolen vollgeschrieben und Schilder aufgehängt werden.

Kommentare (5)
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rontin
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Jo eh ...

... wieder eine Demo ... gäähnnn ...scheint dzt. in Mode zu sein ....

Possan
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Wieso wird nicht im täglichen leben

auf Missstände aufmerksam gemacht?? Da reichen schon jeden Tag offene Augen - das könnte was bewirken. Aber heute wie ich es gesehen hab Am lendplatz ; fünf junge Frauen auf ihren roten Sesseln sitzend, argumentativ nicht geschult und hilflos plakativ in der Gegend herumgrinsend. Übrigens sollte man auch die Sogenannte gehaltsschere genau anschauen, zwei Drittel der Frauen in üblichen Berufen nutzen jeden Tag Karenz Und dann kommt gleich das zweite in Karenz und dann machen’s zehn Stunden Teilzeit in der Woche Wegen der Kinder. So wird Karriere halt Nicht gemacht, da muss der Herd reichen......ziemlich selbst schuld die Damen, es gibt toughe junge Frauen deren Lebensziel halt nicht die Einbauküche ist!

Morioka
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Hinsehen und Aufmerksamkeit ...

wären sicher dazu angetan, viele Missstände im Alltag aufzudecken, und ggf. auch dagegen Vorzugehen. Wo es aber um Frauen geht, oder Familien, spielt es sich hinter verschlossenen Türen ab, und mag sich im Zweifel niemand einmischen.

Die Erfahrungen zeigen, dass auf Anzeigen erstattet von Nachbarn, zum Beispiel wegen häuslicher Gewalt, beim eintreffen der Beamten die Betroffenen sich meist gegen jedwede Einmischung zur Wehr setzen. Da wird dann gesagt: 'Es sei alles in Ordnung, nichts sei passiert, die Schreie waren nur Spass ...'.

Mir ist ein Fall erinnerlich, in dem eine Frau von ihrem Lebensgefährten über Jahre hinweg massiv geschlagen wurde, auch die Kinder - 7 an der Zahl, eines hat selbiger so verprügelt dass es im späteren Leben einen geistigen Schaden davon getragen hat. Da war ständig die Polizei da, das Jugendamt, die Fürsorge, es nahm kein Ende. Die Polizei musste entweder unverrichteter Dinge abziehen, das Jugendamt - wenn jd. kam, stellte keine grösseren Mängel fest, und der Lebensgefährte konnte fröhlich weitermachen. Einzelfall? Möglich, doch nicht sehr warscheinlich.

Auf der Strasse hingegen ist hinsehen und eingreifen - ohne sich selber einer Gefahr auszusetzen, die Polizei zu rufen, jederzeit möglich und sollte auch gemacht werden. Das schlimmste was passiert, ist, dass man Jemandem der Hilfe benötigt auf diese Weise zur Seite steht. Wer es mit dem Gewissen vereinbaren kann, wird weiterhin wegsehen, was eine Schande ist.

mobile49
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es ist traurig

dass im 21.jhd solche aktionen überhaupt noch nötig sind.
gleichbehandlung ALLER MENSCHEN sollte doch eine selbstverständlichkeit sein. gleiches gehalt ,gleiches recht und gleiche pflicht .
es gehört auch die selbstbestimmung über den eigenen körper dazu !

merch
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...

Streikt doch zuhause.