AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Graz-LinienWarum man in Graz mit diesem Bus gratis fährt

Aufmerksamen Öffi-Fahrgästen ist er schon aufgefallen - jener schwarze Bus, der in diesen Tagen durch Graz tourt. Was dahinter steckt.

Weiterlesen mit unserem Digitalabo

Gratis testen

    Sie erhalten Zugriff auf:

  • Alle Kleine Zeitung Plus Artikel
  • Tägliches E-Paper
  • Smartphone App
Der E-Gelenkbus von Irizar: 115 Personen haben Platz
Der E-Gelenkbus von Irizar: 115 Personen haben Platz © Holding Graz
 

Er ist 18 Meter lang und kommt ziemlich schnittig-futuristisch daher - jener schwarze Bus, der in diesen Tagen durch Graz kurvt. Was aber die Fahrgäste am meisten interessieren dürfte: Man kann kostenlos einsteigen und mitfahren. Denn dahinter steckt eine weitere Testphase der Graz-Linien.

Kommentare (11)

Kommentieren
Lamax2
70
9
Lesenswert?

Outfit

Der ist hässlich und passt gar nicht zu Graz.

Antworten
MichaelP
1
20
Lesenswert?

Besser

Besser als die potthässlichen chinesischen Busse ist er auf jeden Fall. Nur die Reichweite von nur 80 erscheint doch knapp - wann und wo kann der tagsüber aufladen?

Antworten
Mein Graz
6
40
Lesenswert?

@Lamax2

Silber passt nicht, schwarz passt nicht...
Beruhige dich, die Farben ändern sich ständig - schon durch die aufgeklebte Werbung.

Antworten
alwin
15
47
Lesenswert?

O-Busse

Warum Abertonnen an Akkus mitnehmen, Nachteile durch Ladezeiten in Kauf nehmen, hohe Kosten und derzeitige Probleme mit Engpässen bei Herstellung und Wiederaufarbeitung der Akkumulatoren. Mein Lösungsvorschlag:
Busse mit Oberleitung - mit kleinen Akkus für Rekuperation und Umleitungen. Im Verhältnis geringere Investitionen und Erhaltung.

Antworten
Zweidreineun
0
0
Lesenswert?

Dann lieber gleich Bim?!

Ob es sich lohnt, in einer Stadt mit vorhandener Straßenbahn-Infrastruktur noch zusätzlich O-Busse einzuführen? Dafür bräuchte man wieder eine eigene Werkstätte mit Oberleitungsanbindung. Straßenbahnen bieten höheren Fahrkomfort, mehr Kapazität, verursachen keinen Reifenabrieb und können auch mit Rasengleis umgesetzt werden. E-Busse könnten eine Übergangslösung, bis wichtige Straßenbahnstrecken umgesetzt sind sowie eine Alternative für wenig frequentierte Linien und für Schienenersatzverkehr sein. Also wenn O-Busse, dann müssten wohl schon einige Linien zusammenkommen, wo sie Vorteile gegenüber der Bim hätten, damit sich das lohnt.

Antworten
wintis_kleine
0
31
Lesenswert?

@alwin

Tja, so blöd waren unserer Väter und Großväter gar nicht. Ich kann mich noch gut erinnern, wie in den 70er Jahren die Obusse noch durch Leoben gekurvt sind.
Weggegeben wurden sie wegen des damals viel zu billigen Treibstoffes für die dieselbetriebenen Fahrzeuge und natürlich auch aufgrund der Unabhängigkeit für die Streckenführung.
Heute ist man natürlich ein bisserl weiser und in der Kenntnis, dass das "schwarze flüssige Gold" auch verherende Auswirkungen auf unsere Umwelt hat.
Interessant wäre natürlich eine Machbarkeitsstudie inkl. Kosten- und Amortisationsrechnung betreffend der Reaktivierung einer Obus Alternative in die natürlich dann auch die regionale CO2 und Feinstaubreduktion einzuberechnen wären.
Eigentlich ein schöner Titel für eine Masterarbeit der TU, oder?

Antworten
SagServus
1
6
Lesenswert?

Heute ist man natürlich ein bisserl weiser und in der Kenntnis, dass das "schwarze flüssige Gold" auch verherende Auswirkungen auf unsere Umwelt hat.

Man ist im Grunde genauso Weise wie damals, dass ein O-Bus Netz nach wie vor nur für bestimmte Strecken Sinn macht und man irgendwann an seine grenzen stößt wo man eben unabhängig vom Netz fahrende Busse benötigt.

Vor allem muss man bedenken, dass man in Graz das komplette Oberleitungsnetz für die Busse neu errichten muss.

Da brauchts eigentlich mMn nicht wirklich eine Machbarkeitsstudio weil ich mir jetzt ziemlich sicher bin, dass der Einsatz von Bussen mit Akku und Ladestationen billiger kommt als ein neu zu errichtendes O-Linien Netz wo man mit ziemlicher Sicherheit eine normale E-Bus Flotte parallel betreiben muss um alle Linien abdecken zu können.

Antworten
alwin
0
10
Lesenswert?

80 km

Reichweite, sind aber so wenig, dass der Akkubus für den Regelbetrieb unbrauchbar ist. Also keine Alternative.

Antworten
SagServus
0
5
Lesenswert?

Reichweite, sind aber so wenig, dass der Akkubus für den Regelbetrieb unbrauchbar ist.

Das kommt rein auf die Akku- und Ladetechnik drauf an.

Wenn der an den Stationen regelmäßig schnell geladen werden kann, dann reichen auch 80km locker für den Stadtbetrieb aus.

Antworten
SagServus
0
5
Lesenswert?

P.S.:

Die Strecke des 40er liegt bei rd. 7km.
Der könnte als die Strecke 10 mal bewältigen.

Lt. Hersteller Homepage hat der Bus eine Ladezeit von gerade mal 5 min. bei 600kW.

Das würde für eine Ladung an den Endstationen völlig ausreichen.

Antworten
Mein Graz
6
12
Lesenswert?

@alwin

Da muss man allerdings erst ein Oberleitungsnetz auf den zu bedienenden Strecken bauen.
Was kostet das?

Antworten