Was seinen Fluss angeht, hat Graz große Pläne – und die reichen weit über das Kraftwerk, die angedachte Schifffahrt und die Bucht im Augarten hinaus. Das wurde gestern bei einer Präsentation zum „Lebensraum Mur“ auf der Grazer Murinsel einmal mehr klar. Dort überschlugen sich die politischen Verantwortlichen mit Superlativen: „Wir schaffen hier etwas, das es österreichweit noch nirgendwo gibt“, freute sich Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP). „Das wird ein komplett neues Stadtbild“, ergänzte Vizebürgermeister Mario Eustacchio (FPÖ). Und Sportstadtrat Kurt Hohensinner (ÖVP) sieht die Mur überhaupt „als neue Hauptdarstellerin in Graz“.
Ab 2022
So sieht die Mur künftig in der Grazer Innenstadt aus
Neue Details zur Weiterentwicklung der Mur im Stadtgebiet: Direkt im Zentrum soll eine bis zu zwei Meter hohe Surfwelle entstehen - um 1,7 Millionen Euro.
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