Am Campus Inffeldgasse der TU Graz werden im kommenden Sommer (wieder) die Bagger auffahren. Nach der Errichtung des Cybersecurity Campus steht diesmal kein Neubau, sondern die Modernisierung des Gebäudes mit der Adresse Inffeldgasse 12 an. Der Betonbau aus den 70er-Jahren, in dem vier Institute der Fakultät für Elektrotechnik untergebracht sind, bekommt dabei weit mehr als ein „Facelifting“. Es wird um zehn Millionen Euro saniert, begrünt und energieeffizienter gemacht, wie die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) und die TU Graz am Mittwoch bekannt gaben.
„Gemeinsam mit der BIG und eep architekten zeigen wir, wie Bauen im Bestand gelingen kann. So entsteht ein identitätsstiftender Ort, der den Campus als Reallabor für kreislauffähiges Bauen eindrücklich prägen wird“, unterstreicht TU-Rektor Horst Bischof in Zusammenhang mit dem Vorhaben. Holzfassaden, ein neuer Eingangsbereich, Sitzmöbel und neu gepflanzte Bäume machen das in die Jahre gekommene Gebäude wieder ansehnlich. Eine neue thermische Hülle mit außenliegendem Sonnenschutz und Photovoltaikelemente sorgen für bessere Energieeffizienz.
Bekannt ist das TU-Gebäude Insidern, weil sich dort unter anderem die Satelliten-Bodenstation des Instituts für Kommunikationsnetze und Satellitenkommunikation befindet. Vor Ort wurden Satelliten wie TUGSAT-1, OPS-SAT und PRETTY gebaut, getestet und während ihres Einsatzes gesteuert und überwacht.