„Da schau her!“, schreibt Grazer Gesundheitsstadtrat Robert Krotzer (KPÖ). „Im Bestseller „Eden“ von Marc Elsberg kommt das Grazer Gesundheitsamt vor mit unserer Methode der sterilen Tigermückenmännchen.“ Nationale Schlagzeilen waren dem Projekt schon im Vorjahr gewiss: Tigermückenmännchen werden im Labor durch Röntgenstrahlen unfruchtbar gemacht und anschließend freigelassen. 

Und zwar zu Hunderttausenden. Das soll die Ausbreitung der asiatischen Tigermücken eindämmen helfen, die durch den Klimawandel mittlerweile auch in unseren Breiten angekommen ist. Die Idee dahinter: Befruchten sie die Weibchen, die sich nur einmal in ihrem Leben paaren, bleibt der Nachwuchs aus. Partner bei diesem Projekt ist die Internationale Atomenergiebehörde.

Elsberg-Thriller mit Bezug zu den Tigermücken in Graz

Marc Elsberg hat eben seinen neuen Thriller „Eden“ vorgelegt, bei dem es um das Artensterben geht, das vom Klimawandel vorangetrieben wird. Wie immer greift er ein aktuelles Thema auf und spielt es thrillermäßig durch. Bekannt wurde er durch „Blackout“, in dem die Gesellschaft mit den Folgen eines flächendeckenden Stromausfalls zu kämpfen hat. In „Zero“ widmete er sich der Künstlichen Intelligenz, in „Helix“ der Genetik, in „°C“ ging es bereits einmal um die globale Erwärmung und Geoengineering.

In „Eden - Wenn das Sterben beginnt“ dreht sich die Welt sehr schnell in Richtung Apokalypse. Es ist eine Apokalypse, die vor unserer Haustür angesiedelt ist, nämlich in Triest. Elsberg sagt: „Der Mensch ist das, was der Meteorit für die Dinosaurier war.“

Info-Veranstaltung zu Tigermücken am 4. März

Zurück zur Tigermücke und nach Graz: Da findet am 4. März eine Informationsveranstaltung im Rathaus statt. Gesundheitsamtsleiterin Eva Winter und Erwin Wieder erzählen, was man selbst im Garten und am Balkon tun kann, um die Plage einzudämmen und beantworten die Fragen, warum man stehendes Wasser vermeiden soll und wie man die Ausbreitung verhindern kann.