Schon im Februar mussten einige Bäume – vor allem Eschen, denen eine Pilzkrankheit zu schaffen macht – aus dem Wald am Grazer Stadtfelsen entnommen werden. Auch Robinien, Rosskastanien und Ahornbäumen setzen die rückläufigen Niederschläge zu, der Gehölzbestand ist wegen der nur dünnen Humusauflage auf dem felsigen Untergrund besonders anfällig gegenüber klimatischen Veränderungen. Betroffen sind neben dem dicht bewaldeten Nordteil vor allem die steil abfallenden Hänge an der Westseite des Schloßbergs.

Weil die Bäume aber dicht an beliebten Spazierwegen stehen, müssen sie aus Sicherheitsgründen entfernt werden. Konkret betrifft dies 15 Einzelstandorte. Betroffen sind neben dem dicht bewaldeten Nordteil vor allem die steil abfallenden und daher schwer zugänglichen Hänge an der Westseite des Schloßbergs. Hier kommt wie schon 2024 wieder der Hubschrauber zum Einsatz, und zwar am Montag ab 8 Uhr morgens (Ersatztermin bei Schlechtwetter: Dienstag). Der Helikopter wird bei diesem Einsatz auch wieder die instand gesetzten Elemente der Fußgängerbrücke über die Trasse der Schloßbergbahn Graz hinauffliegen, die dann eingehoben und montiert werden.

Durch die Bündelung der Maßnahmen könnten die Eingriffe zeitlich koordiniert und möglichst schonend umgesetzt werden, heißt es von der Holding Graz. „Das ‚Heli-Logging‘ ermöglicht eine sichere und effiziente Durchführung der Arbeiten bei minimaler Beeinträchtigung der sensiblen Umgebung“, sagt Holding-Graz-Vorständin Alice Loidl. „Am Schloßberg geht es vor allem um die Sicherheit der Menschen, die hier unterwegs sind. Darum sind regelmäßige Kontrollen und notwendige Arbeiten einfach wichtig“, sagt Beteiligungsstadtrat Manfred Eber (KPÖ).