Praktisch das ganze Wochenende wurde durchgehend telefoniert, am Montag treffen sich Holding und Energie Graz sowie die Koalition zu einem Krisengipfel im Rathaus. Das Thema: Wie geht es mit der Grazer Fernwärme weiter? Die Ereignisse haben sich seit vergangenen Freitag überschlagen. Nach einem Termin bei der OMV in Wien am Donnerstag trudelte am Freitag die Hiobsbotschaft offiziell ein: Die OMV zieht für das große Geothermieprojekt den Stecker. 500 Millionen Euro sollten investiert werden, um ab 2030 die Hälfte der Grazer Fernwärme zu versorgen und vom Gas wegzukommen. Ein Streit um Haftungsfragen lässt das Projekt nun auf den letzten Metern scheitern.
500-Millionen-Projekt
Wie es im Ringen um die Grazer Fernwärme weitergeht
Nach dem Aus für das Geothermieprojekt durch die OMV und dem Kaufangebot der Energie Steiermark für die Grazer Fernwärme steht eine entscheidende Woche bevor.