Es ist der jüngste Beweis dafür, dass sich die Grazer Politik längst auf die Gemeinderatswahl 2026 vorbereitet: Am Montagabend wurde Doris Kampus zur Spitzenkandidatin der Grazer SPÖ gewählt. Die frühere Soziallandesrätin und aktuelle Bezirksvorsteherin in Graz-Andritz sei „mit überwältigender Mehrheit“ bestimmt worden, heißt es am Dienstag. „Ich freue mich sehr über das starke Vertrauen. Diesen Auftrag nehme ich mit großem Respekt an – und mit noch mehr Motivation, für die Menschen in unserer Stadt zu arbeiten“, betont Kampus selbst. „Ich spüre, dass die Menschen in Graz eine Politik wollen, die ihre Lebensrealitäten ernst nimmt – und ihnen nicht nur Ideale oder Parolen anbietet. In Graz brauchen wir mehr als nur Symbolpolitik. Die Herausforderungen verlangen nicht nur Haltung, sondern konkrete Maßnahmen. Da will ich mit einem starken Team Verantwortung übernehmen.“

Kampus steht seit 2023 der Grazer SPÖ vor, sie folgte damit Michael Ehmann nach. Beim Stadtparteitag am 7. November wird die 58-Jährige ihr Team für die Gemeinderatswahl präsentieren. Gemeinsam wolle man „Politik nah an den Lebensrealitäten“ umsetzen: „Graz hat so viel Kraft, so viel Engagement – ich freue mich, das gemeinsam mit meinem Team in echte Veränderung zu übersetzen.“