Grazer Spaziergängern, die die Schönbrunngasse auf den Rosenberg zum „Dreiländereck“ von Geidorf, Mariatrost und Andritz beim „Franzosenkreuz“ erklimmen, ist die „Kuhweide“ ein Begriff als schönste Wiese des Viertels. Doch in den letzten Tagen hat ein Bagger mitten durch das Areal die Trasse für eine Erschließungsstraße gepflügt. Das Idyll mit dem Weitblick ins oststeirische Hügelland im Hintergrund gibt es künftig wohl nur noch in Fotoalben, klagen Grazerinnen und Grazer. Allen voran auch Star-Architekt Volker Giencke, der uns einen Debattenbeitrag zur „historisch bedeutsamen“ Franzosenwiese geschickt hat: „Diese Wiese ist doch als Landschaft zu sehen, nicht als Areal für die Nachverdichtung der Stadt!“