Analyse zu AltausseeKrach in der "schönsten Sackgasse der Welt"

Chalets, Gondelbahn und Straßen: In Altaussee reißen Bauprojekte tiefe Gräben zwischen Bewahrung und Entwicklung des Sehnsuchtsortes auf.

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Betongold und noch viel mehr touristische Bauprojekte sorgen dafür, dass es in Altaussee vorbei ist mit der Beschaulichkeit © Christian Huemer
 

Gelten noch die alten Strecken? Streben Gipfel noch zur Höh? Liegt im bergumhegten Becken noch der Altausseer See? Friedrich Torberg hat diese Zeilen im kalifornischen Exil geschrieben, während der Nazi-Wahn sein geliebtes Ausseerland durchseuchte. Der Literat kehrte nach dem Krieg wieder zurück. „Altaussee ist kein Dorf, sondern eine Krankheit, die man nicht mehr loswird!“, konstatierte Jakob Wassermann.

Kommentare (1)
augurium
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3
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Androsch

der Salzbaron, muss ja sein "hart" erarbeitet Geld anlegen, als Zuagroaster liegt im Aussee am Herzen und er tut alles für die Ausseer - nebenbei auch Geld verdienen. Es ist überall das Gleiche. Bürgermeister freuen sich über Investoren und natürlich Geld für die Gemeinde! Anlegerwohnungen wohin man schaut. In Graz Beton Sigi, Schladming... Häuser mitten im Wald am Katschberg und Dobratsch, weiteres Kitzbühel usw. Alle freuen sich, nur die Einheimischen können sich keine Wohnungen geschweige Häuser mehr leisten. In der Pandemie wundern sich die Bürgermeister über 50 Zweitwohnsitze an einer Adresse, dabei hätte man diesen leicht das Handwerk legen können- man vergibt dort keinen Zweiwohnsitz!