Keinprecht ist BürgermeisterEine Wahl unter Tränen und viel Wut

Siegfried Keinprecht wurde am Mittwochabend zum neuen Bürgermeister von Schladming gewählt. Die scheidende Bürgermeisterin Elisabeth Krammel verließ nach der Wahl wütend den Sitzungssaal. Auch von der Opposition kam viel Kritik, weil Keinprecht sein Mandat bei der Bürgerliste zuvor nicht zurückgelegt hatte.

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Eine Wahl mit wenig Freude: Keinprecht (re.) ist neuer Bürgermeister © Veronika Höflehner
 

In einer hochemotionalen Gemeinderatssitzung wurde am Mittwochabend Siegfried Keinprecht mit 13 Stimmen (von 25 Gemeinderäten) zum neuen Bürgermeister von Schladming gewählt. Von Triumph war wenig zu spüren, wie es die ebenfalls neu gewählte Vizebürgermeisterin Gerlinde Percht ausdrückte: "Der Moment ist sicherlich kein glorreicher."

Kommentare (7)
Eberhardt Helmut
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ÖVP nicht wählbar

Aus besagten Gründen ist die ÖVP auf ALLEN Ebenen nicht mehr wählbar. Leider haben es viele Wähler noch nicht begriffen, wie großkotzert diese Partei ist und nicht nur in Schladming. Großkonzerne hui, alle anderen pfui.

avant-garde
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Schladming wird wohl noch mehr das steirische Ischgl sein wollen

und inzwischen ist es auch einer Mehrheit dem Menschen klar, was das bedeutet

Ennstaler
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Davon abgesehen...

so geht man für mein Dafürhalten nicht mit Menschen um. Wenn mit Parteifreunden schon so verfahren wird, dann kann man berechtigt einiges befürchten, wenn man aufmuckt...

Ennstaler
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Es wird sich sehr schnell....

herausstellen, wofür die neue Stadtregierung in Schladming steht. Aufgrund der Konstellation ist zu befürchten, dass das Loch , das die Coronakrise im Tourismus gerissen hat mit brachialer Gewalt und um jeden Preis wieder geschlossen werden muss und die ungezogenen Einheimischen unter den daraus resultierenden Folgen zu leiden haben. Aber jedem seine Chance...

KarlZoech
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Wenn mit Menschen so umgegangen wird, wie offensichtlich in Schladming mit Bürgermeiserin Krammel, dann stimmt sehr viel nicht.

Wenn frau solche Parteifreunde hat, wie Frau Krammel, dann braucht frau keine Feinde mehr.
Spannend wird, wie die Schladminger Bevölkerung das sieht bei der Gemeinderatswahl.

Im Übrigen bin ich dafür, die Bürgermeister*innen direkt durch die Wähler*innen zu wählen, dann fallen solche unwürdige Spielchen weg.

chrisshorty
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Abstimmung Krankenhaus

Liebe Frau Percht
Nachdem Sie Leute die für das Krankenhaus Schladming kämpfen mit ungezogenen Kinder vergleichen, frage ich mich wie Sie Ihren Dienst als 1. Fizebürgermeisterin machen, wenn Sie nicht wissen wie man um eine Sache kämpft. Ich hoffe Sie lernen dies noch um eine Sache für die Schladminger Bevölkerung zu kämpfen, d
enn ansonsten sind sie fehl am Platz.

KarlZoech
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@ chrissshorty: Egal, wer wofür kämpft oder dagegen: Es geht gar nicht an,

anders Denkende mit ungezogenen Kindern zu vergleichen oder diese sonstwie herabzusetzen und auf der persönlichen Ebene anzugreifen.