Im Dezember 2024 eröffneten die Wahl-Schladminger Martin und Sabrina Struber ihr neues Hotel „Und“ gegenüber des Schladminger Bahnhofs. Dafür bauten sie den Traditionsgasthof „Feichter“ unter dem Motto „Smart alpine stay“ um (wir berichteten). Die Idee: Eine Unterkunft für alle, die es unkompliziert, aber stylisch wollen; zentral, aber kostengünstiger. Ein wichtiger Aspekt dabei ist der „Smart-Check-In“. Ein digitales Zutrittssystem, das Gäste zu jeder Tages- und Nachtzeit einchecken lässt und gleichzeitig Personal spart.
Was ist das Fazit nach etwas mehr als einem Jahr? „Die Umsetzung des Smart Check-in war schwieriger als gedacht, weil hier unterschiedliche Systeme wie Hotelsoftware und Schließsystem ineinandergreifen müssen", erklärt Hotelier Martin Struber. Die Anfangsprobleme seien nahezu gelöst, „alles in allem sind wir zufrieden." Durchschnittlich drei bis vier Nächte bleiben die „Und“-Gäste, die sowohl beim Alter, als auch hinsichtlich der Nationalitäten bunt gemischt sind.
Echter Pizzaweltmeister zeigte, wie es geht
Was sie aber alle vermisst haben: Eine Möglichkeit, zu Abend zu essen. „Die Leute sind gerne im Hotel und wollen nicht in die Stadt gehen. Dann haben wir gesagt, machen wir eben ein Restaurant“, erzählt Struber, der viele Jahre das „Marias Mexican“ nahe des Schladminger Hauptplatzes führte. Als großem Pizza-Fan fiel ihm die Wahl nicht schwer.
In die Kreation seiner neuen Hauptspeise tigerte sich der Hotelier richtig hinein und ließ sich von einem italienischen Pizzaweltmeister in die Kunst des neapolitanischen Teigs einführen. Seit Dezember werden nun neben Pastagerichten allerlei edle Pizzakreationen angeboten – auch glutenfrei – auf einer hochwertigen Basis aus San Marzano-Tomaten und Fior di Latte-Mozzarella. Struber steht aber nicht selbst in der Küche, das übernimmt der gelernte Pizzabäcker Zoran Krstic aus Kroatien.
Take-away möglich, mehr Speisen angedacht
Von 15 bis 22 Uhr – Ruhetag ist Dienstag – sind Küche und Restaurant für Hotelgäste wie auch Einheimische geöffnet. Möglich ist Take-away, hier setzt Struber ebenso auf eine „smarte“ Lösung: „Die Bestellung und Bezahlung erfolgt rein digital, man kommt nur mehr zum Abholen.“ Das dazugehörige Restaurant heißt im Übrigen „Mundus“, lateinisch für „Welt“: „Wir wollen uns offenlassen, ob wir nicht auch andere Regionen der Welt bereisen“, meint er mit Augenzwinkern.