Brandermittler des Landeskriminalamtes und ein Sachverständiger des Landes Steiermark sind nach dem Großbrand in der Nacht auf Sonntag in Altaussee ans Werk gegangen, jetzt steht die Brandursache fest. Wie die Polizei am Montagvormittag berichtet, dürfte sich „das Brandgeschehen aufgrund des vorliegenden Spurenbildes im Obergeschoß, im Bereich der Bodenkonstruktion, entwickelt haben“. Als Ursache für das Feuer konnte „ein Defekt an einer stromführenden elektrischen Leitung innerhalb des Bodenaufbaus festgestellt werden“. Hinweise auf eine andere Brandursache, speziell auf Brandstiftung, seien nicht gefunden worden.

Bei den Löscharbeiten haben sich zwei Feuerwehrleute bei Stürzen leicht verletzt. Insgesamt standen, wie berichtet, rund 80 Mann von sieben Feuerwehren stundenlang im Einsatz, um das Feuer in dem Bürogebäude mit zwei anschließenden Wohnhäusern zu löschen. Zur Höhe des Schadens, den das Feuer angerichtet hat, gab es auch am Montag keine Angaben - er „dürfte jedoch enorm sein“, hieß es noch am Sonntag.