Ein ohrenbetäubender Knall für alle, die sich in der Nähe aufhielten, eine Staubwolke, zufriedene Gesichter beim Sprengteam: Der „Lange Ernst“, das inoffizielle Wahrzeichen von Trieben, ist Geschichte. Kurz schien es, als wollte es sich der 144 Meter hohe Koloss einen Augenblick überlegen, tatsächlich in die vorbereiteten Fallbette zu fallen. Er wankte und fiel, zu Beginn gefühlt wie in Zeitlupe, bevor der Fall Fahrt aufnahm. Gegen die 27 Kilogramm Sprengstoff in mehr als 150 Bohrlöchern hatte der ehemalige Werkskamin nicht den Funken einer Chance.
Mehr als 1000 Zuseher
Triebener Koloss gesprengt: „Gute Nacht, langer Ernst“
Knapp 30 Kilo Sprengstoff zündeten ohrenbetäubend in 150 Bohrlöchern. Der Fall des ehemaligen Werkschornsteins in Trieben verlief fast wie geplant. Minimale Schäden gab es in der Heinrichshofsiedlung vom Splitterflug.
© Gerhard Pliem/KLZ