Er ist derzeit in vieler Munde und auch Medien: Emil, der Elch. Vor wenigen Wochen hat er - wohl von Tschechien kommend - die österreichische Grenze überquert und sorgt seitdem für viel Aufsehen, durchquert die Donau, hält Einsatzkräfte auf Trab, legt Bahnstrecken lahm. Was der befellte Einwanderer hier macht? Eine Antwort darauf lässt sich freilich schwer finden. Möglicherweise aber wandelt er ja auf den Spuren seiner Urururgroßväter und -mütter. Denn was heute eine Sensation ist, hatte früher eher wenig Seltenheitswert. Bis ins Mittelalter waren die Tiere nämlich auch in Mitteleuropa heimisch.
Besucht Emil seine Ahnen?
Elch Emils knochiger Urururopa ist in Gröbming daheim
Mit Emil ist in Österreich einer zurück, der einst hier heimisch war: der Elch. Eine Spurensuche im Kemetgebirge östlich des Dachsteins zwischen Ennstal und Ausseerland.
© KLZ / Dorit Burgsteiner