Das Altausseer Kiritog-Bierzelt 2025 steht vor der Türe und Hunderte Besucher werden am Wochenende dort hinpilgern. Am Samstag um zwölf Uhr öffnet das Festzelt seine Tore, es füllt sich innerhalb weniger Minuten. Gefeiert wird bis ein Uhr nachts, ebenso am Sonntag und Montag, an denen der Betrieb bereits um zehn Uhr vormittags startet. Was muss man beachten, damit einem lustigen Bierzelt-Besuch nichts im Wege steht?
Der Eintritt zum Festgelände und ins Zelt ist frei. Wer dort etwas konsumieren will, sollte aber Bargeld dabei haben – Kartenzahlung ist nicht möglich. „Man kann vor Ort aber Geld beheben, wir haben drei Bankomat-Terminals“, sagt Bierzelt-Chef Christian Fischer. Eine Halbe Bier kostet heuer 4,90 Euro, ein Spritzer 3,60 Euro und eine Portion Hendl 9,40 Euro.
Anreise
„Das Schlauste ist, mit den Öffis anzureisen und heimzufahren“, sagt Fischer. An allen drei Tagen fahren Shuttlebusse durch das ganze Ausseerland bis 2 Uhr nachts. Der genaue Busfahrplan befindet sich auf der offiziellen Bierzelt-Webseite.
Für alle, die doch mit dem Auto kommen, gibt es Wiesenparkplätze. „Schweren Herzens haben wir heuer eine Parkgebühr einführen müssen“, verkündet Fischer die Neuheit. Diese beträgt fünf Euro für den ganzen Tag.
Ebenfalls heuer neu: Das Campieren am Festgelände und in der unmittelbaren Umgebung ist nicht mehr erlaubt, „das Feld ist mit Campingbussen nicht befahrbar“. In der Vergangenheit sei nämlich die Ruhe der Anrainer gestört worden, „weil das Fest auf den Parkplatz verlagert wurde“. Zudem wurde „jede Menge Müll da gelassen“.
Wo kann man schlafen?
Fischer rät, auf die bekannten Campingplätze im Ausseerland zurückzugreifen. Ist somit auch das Übernachten im Auto verboten? „Das können wir nicht kontrollieren.“
Im Ausseerland sind aber auch noch Zimmer verfügbar für alle, die nicht campen wollen. „In Altaussee selbst gibt es nur noch die Möglichkeit auf ein Zimmer, wenn Stornos reinkommen – es gibt wie jedes Jahr großen Zustrom“, sagt Pamela Binder, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Ausseerland-Salzkammergut. Aber man könne auf die umliegenden Orte bis nach Bad Mitterndorf ausweichen, „der Shuttle und die Taxis haben sich ja bewährt und man muss nicht direkt in Altaussee übernachten“.
Die österreichischen Stars und Sternchen
Wer es drauf anlegt, kann beim Altausseer Kiritog-Bierzelt übrigens dem ein oder anderen Promi oder Politiker über den Weg laufen – waren in den letzten Jahren doch Musiker und Autoren gleichermaßen hier wie Kanzler und Minister hier. „Wobei heuer kein Wahljahr ist“, merkt Fischer an.