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Islam-Debatte„Das ist eine bedenklich negative Stimmung“

Islamische Glaubensgemeinschaft will „Brücken bauen“. Und Schulamtsleiterin stellt sich gegen ein Kopftuchverbot.

Schulamjtsleiterin der Islamischen Glaubensgemeinschaft, Carla Amina Baghagjati.
Schulamjtsleiterin der Islamischen Glaubensgemeinschaft, Carla Amina Baghagjati. © APA/GEORG HOCHMUTH
 

Seit Tagen diskutiert das Land das Buch „Kulturkampf im Klassenzimmer“. Von steirischen Vertretern der Islamischen Glaubensgemeinschaft (IGGÖ) haben wir keinen Kommentar bekommen. Die Leiterin des Schulamts der IGGÖ, Carla Amina Baghajati, die in Wien AHS-Religionslehrerin ist, bedauert, dass ein Bild unversöhnlicher Fronten zwischen Mehrheitsgesellschaft und angeblich nicht integrierbaren Muslimen entstehe.

Sie wolle „Probleme nicht kleinreden.“ Es gebe etwa muslimische Burschen, die Bekleidungspolizei spielen und Mädchen unter Druck setzen. Das müsse man thematisieren, stetig dagegen arbeiten: „Unser Ziel ist, dass sich Schüler als muslimisch und österreichisch fühlen.“ Da brauche es ein "Wir-Gefühl".

Doch durch die aktuelle Debatte fühlten sich viele Kinder durch falsche Vorwürfe stigmatisiert. Diese bedenkliche Negativstimmung behindere bei den Jungen auch das kritischen Hinterfragen ihrer Communitiy: „Dabei leisten wir viel Bewusstseinsarbeit in Sachen Geschlechtergerechtigkeit, Demokratie, auch bezüglich anderer Religionen und hinterfragen Feindbilder.“ Man stärke bei den Religionslehrern auch die Kompetenz zum Brückenbauen.

In der Debatte ums Kopftuchverbot ortet Baghajati, dass das nur ein Ventil für die Mehrheitsgesellschaft sei. Und obwohl vor allem die Probleme der jungen Muslimen debattiert würden, treffe diese Reaktion gerade die Frauen: "Wir sind natürlich klar gegen ein Kopftuchverbot."

Kommentare (7)

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Landbomeranze
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Baghajati sollte das, was in Wiener Schulen abgeht,

seit Jahren bekannt sein. Sie lebt ja in der community. Nur gehen von dieser keine Maßnahmen aus, sondern es wird dann, wenn die Regierung etwas gegen muslimische Zwangsbeglückung unternehmen will, immer nur abgewiegelt, beleidigt reagiert und es kommen immer Rechtfertigungen. Das war auch bei allen bisherigen Studien so. Aslan wurde von SPÖ, Grünen, Neos und muslimischen Verbänden gar das Türken der Kindergartenstudie vorgeworfen. Ein Universitätsrat musste her. Und jetzt, bestätigt sich alles an den Wiener Schulen, denn die Kindergärten waren die Vorstufe und dort mussten die Einstellungen, die in Volksschulen und Neuen Mittelschulen zu Problemen führen, ja wohl gepflegt worden sein.

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Lamax2
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Die schlechte Stimmung...

...wird ganz alleine durch die aggressive Auslegung des Korans durch verblendete und verbohrte Jugendliche an Orten (Schule),wo Religion nicht Das Hauptthema ist. Es ist unnatürlich, dass Jugendliche sich so in Religion hineinsteigern und ich glaube, dass da Methode dahinter steckt. Bestimmte Kräfte wollen unsere Kultur durch mittelalterliche Methoden der Glaubensausübung zerstören und durch diesen Wahnsinn ersetzen.

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heinz31
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Lamax 2:

Bingo! Genau richtig verstanden und ausgesprochen!
(Ich weis, daß Sie kein "Na-zi" sind, obwohl Sie Gefahr laufen, von unserer "geistigen Elite" als solcher oder zumindest "ungebildet" hingestellt werden :-(

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differentialrechnung
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Frau Baghajati beeindruckt

durch Aussagen wie: „Dabei leisten wir viel Bewusstseinsarbeit in Sachen Geschlechtergerechtigkeit, Demokratie, auch bezüglich anderer Religionen und hinterfragen Feindbilder.“
ohne in irgend einer Weise ihre, vermutlich die islamische, Sicht des Ziels der "Bewusstseinsarbeit" zu definieren. Wenn jemand den Begriffen die Bedeutung unterlegt, die sie in der hiesigen demokratischen, meist nicht in einer bestimmten Richtung indoktrinierten Sprache üblicherweise haben, dann liegt das doch einzig an seiner Interpretation ....

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wjs13
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Brücken bauen finde ich gut

solange sie den Weg zurück erleichtern

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Etd81
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wohin?

wohin sollen die hier geborenen mit einem österreichischen pass zurück?

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Lamax2
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@81

...sie könnten ja in die gelobten Länder, wo Allah der Chef ist, emigrieren und dort ihre Unterwürfigkeit vor ihrem Gott pflegen-bei uns herrschen andere Gesetze.

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