Mehr als 200 Menschen wurden in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs auf dem Gelände der Grazer "SS-Kaserne Wetzelsdorf", der heutigen Belgierkaserne, von der Gestapo und der Waffen-SS ermordet und in Bombenkratern sowie am Schießplatz Feliferhof verscharrt. Zum überwiegenden Teil waren die Opfer ungarisch-jüdische Zwangsarbeiter der Todesmärsche ins KZ Mauthausen, aber auch Kriegsgefangene der alliierten Truppen, Deserteure und Widerstandskämpfer.
Morde in SS-Kaserne
Grazer Wissenschafter spürten vergessenes Opfer der Nazi-Gräuel auf
Zum Tag der Menschenrechte gedachte auch Verteidigungsministerin Klaudia Tanner den mehr als 200 Ermordeten in der Belgierkaserne. Bundesheer und Mauthausen-Memorial schulen spezielle Informationsoffiziere.
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