Zuerst ging es gegen Flüchtlinge, dann gegen mögliche Verursacher der Coronakrise, im letzten Jahr ging es stark gegen Corona-Maßnahmen, Impfpflicht und damit einhergehend gegen Politiker "und aktuell kommen viele Meldungen mit Bezug auf Russland und der Ukraine-Krise herein", sagt Daniela Grabovac, Initiatorin der 2017 eingeführten App "BanHate", die ursprünglich vor allem zum Melden und zur weiteren rechtlichen Verfolgung von Hass-Postings gedacht war.
Fake News und Hass im Netz
Pandemie und Krieg: Zahl an gemeldeten (Hass-)Postings "alarmierend hoch"
Über die App "BanHate" wurden im Vorjahr 2817 Postings gemeldet, die Hass- und Gewaltaufrufe, aber auch Fake News und Verschwörungstheorien beinhalten. Mehr als die Hälfte davon wurde auch rechtlich verfolgt. Nur bei Facebook beißt man trotz neuem Gesetz meist auf Granit. Auch im Zuge der Ukraine-Krise kommen viele Meldungen.
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