Fallen die Worte "Russland" und "Sanktionen" in einem Satz, wird auch die heimische Landwirtschaft und Lebensmittelbranche hellhörig. Denn egal, welche Maßnahmen die westlichen Staaten wegen der Ukraine-Eskalation gegen Russland verhängen werden: "Der Lebensmittelsektor reagiert immer sensibel bei politischen Streitereien", sagt Josef Domschitz vom Fachverband der Lebensmittelindustrie, "weil es sich meist um verderbliche Ware handelt und Sanktionen oder Strafzölle im Endeffekt immer die Konsumenten treffen." Und die heimischen Landwirte.
Zittern vor weiteren Sanktionen
Russland-Sanktionen treffen steirische Bauern seit 2014, Weizen-Preis steigt bereits
Schon seit 2014 treffen Russland-Sanktionen heimische Bauern. Zuletzt liefen die Lebensmittel-Geschäfte mit Russland aber wieder gut. Mit der neuen Eskalation beginnt das Zittern von Neuem. Der Weizenpreis steigt bereits.
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