Zukunft der GKBAuf eine Standortgarantie will sich die Ministerin nicht festlegen

Übernehmen die ÖBB die GKB-Infrastruktur? Bis Jahresende gibt es mehr Klarheit, informiert Verkehrsministerin Leonore Gewessler auf Anfrage der FPÖ. Das Unternehmen soll jedenfalls weiter existieren, für Mitarbeiter soll es keine Verschlechterungen geben.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
GKB, Betriebsratsversammlung, Graz-Koeflacher-Bahnhof
Betriebsversammlung der GKB-Belegschaft im September © Barbara Kahr
 

Seit Mitte August herrscht Verunsicherung unter der Belegschaft der Graz-Köflacher-Bahn (GKB). Die Kleine Zeitung hatte damals erstmals über Pläne berichtet, wonach das Streckennetz der GKB von den ÖBB übernommen werden könnte und damit möglicherweise Arbeitsplätze und Betriebsstandorte in Gefahr sind. Am 15. September gab es deshalb eine Betriebsversammlung, drei Stunden lang standen alle GKB-Züge still.

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

Christian67
0
1
Lesenswert?

144 Millionen Euro für die Elektrifizierung???

alleine dieser Aufwand für die Planung bzw Umsetzung der Elektrifiezierung der GKB ist nicht mehr zeitgemäss,....esgibt hierzu sehr wohl schon praktikable Alternativen in Form von Elektro-Hybrid bzw Wasserstoff Züge...hier sollte mal der Hebel angesetzt werden....
https://industrie.de/technik/siemens-mobility-beliefert-sfbw-mit-20-batteriezuegen/
https://www.derbund.ch/wie-der-schienenverkehr-klimaneutral-werden-kann-427734465466

paulrandig
0
3
Lesenswert?

Vertrag

Muss tatsächlich ein völlig neuer Vertrag ausgeschrieben werden, kann man den bestehenden Vertrag für Dieselbetrieb nicht einfach um den elektrischen Betrieb ergänzen?
Oder ist das zu blauäugig von mir?

tannenbaum
2
4
Lesenswert?

Mei, liab,

Die blauen Lemminge sorgen sich um die GKB! Sie sollten sich lieber anschauen was in den blauen Parteizentralen so abgeht!

bitteichweisswas
0
8
Lesenswert?

Als gelernter Österreicher weiß man:

So lange die Frau Minister "die Schließung der Standorte nicht dezidiert ausschließt", ist eh alles in Butter. ;-)

stprei
11
14
Lesenswert?

Wien

Gewessler waren die Länder immer schon egal. Solang die Ubahn in Wien billig bleibt und richtig gut Geld bekommt, kann am Land passieren was will. Das Klimaticket kostet überall mehr als in Wien (eh klar, gibt ja auch weniger Subventionen), Autos braucht eh keiner (fährt ja die Ubahn in Wien), und ein bissl höhere Energiepreise machen ja nix, sollen die Leute halt sparen (da ist wieder das Einsparkraftwerk).

Aber Gewessler wird medial viel zu unkritisch betrachtet und eigentlich gar nicht hinterfragt.

MMK2014
3
2
Lesenswert?

So viel Unsinn in Ihrem Beitrag @stprei

Das Ticket in Wien kostete auch ohne Beitrag des Bundes schon 365€, die Ländertickets kosten trotz Beitrag des Bundes mehr, weil die Länder selbst viel mehr investieren wollten.

Was Gewessler hier direkt bei der GKB Ihrer Meinung nach falsch macht, wäre zu hinterfragen. Ob die Mitarbeitenden der Infrastruktur jetzt in dunkelrot mit GKB Logo oder und rot mit ÖBB Logo herumlaufen, ist im Prinzip egal.