Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Wenige männliche VorbilderKindergärten sind noch immer (weitgehend) männerfreie Zone

Nur rund zehn Prozent der Bewerber an den Schulen für Elementarpädagogik sind männlich. Und noch weit weniger steigen dann auch in den Beruf ein. Woran das liegt - und wie man das ändern könnte. Denn dass Kinder auch männliche Vorbilder brauchen, ist längst erwiesen.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
group of kids play and pull rope together in daycare
Gerangel herrscht in Kindergarten oft um männliche Pädagogen - denn von diesen gibt es nur sehr wenige © Oksana Kuzmina - stock.adobe.com
 

Männliche Pädagogen und Betreuer in Krippen und Kindergärten sind ein seltenes Phänomen, immer noch. Das belegen auch Daten, die eine parlamentarische Anfragebeantwortung des Bildungsministeriums an die Neos ergeben hat: So sind nur 351 von 3.618 Bewerberinnen und Bewerbern an den Bildungsanstalten für Elementarpädagogik (Bafeps) Männer. Das entspricht weniger als zehn Prozent. Dabei ist inzwischen vielfach wissenschaftlich belegt, wie wichtig männliche Bezugspersonen auch schon für Klein- und Vorschulkinder sind.

Kommentare (2)
Kommentieren
livius
0
6
Lesenswert?

Es müsste halt auch ein Männerministerium geben.

Wichtig wäre ein spezielles Männerförderprogramm. Bei gleicher Qualifikation müssten Männer bevorzugt werden. An sich haben wir aber auch in den Volksschulen viel zu wenige Männer als Lehrer.

plolin
0
27
Lesenswert?

Ja, warum wohl?

Die Elementarpädagogen sind klar unterbezahlt.
Das kann sich kein Mann, der eine Familie zu ernähren hat, leisten.