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Nach Gewalt-VorfällenKindergartenpädagogin klagt an: "Werden körperlich und psychisch ausgebeutet"

Berichte über Gewalt in Kindergärten haben hohe Wellen geschlagen. Eine Kindergartenpädagogin sieht die Ursachen auch in den Arbeitsbedingungen - diese würden vielfach zu Überforderung bis hin zum Burn-Out führen.

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ARCHIVBILD/THEMENBILD: KINDERGARTEN / KINDERBETREUUNG
Der Beruf bestehe aus viel mehr als nur spielen und Kaffee trinken, betonen Kindergartenpädagoginnen © APA/HARALD SCHNEIDER
 

Die Berichte haben für Aufregung gesorgt: Mehr als die Hälfte der für eine Bachelorarbeit an der FH Campus Wien befragten Kindergartenpädagoginnen und -pädagogen haben in ihrer Arbeit schon "gewaltvolle Handlungen" von Fach- oder Assistenzkräften an Kindern beobachtet. So würden Kinder fest angepackt, müssten urinierte Kleidung strafweise anbehalten oder sich negative Kommentare anhören. Der jüngste Fall: In einem Klagenfurter Kindergarten sollen Kinder etwa ohne Jacke in die Kälte gestellt worden sein. Auch seien sie grob angegriffen worden.

Kommentare (18)

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dado
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karin666

Pädagoginnen im Gemeindedienst haben mehr.
Erkundige dich mal!

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dado
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Urlaub

Die Pädagoginnen und die Betreuerinnen sollen gleich viel Urlaub haben.
Wieso braucht eine Pädagogin mehr Urlaub als ihre Kinderbetreuerin die sehr oft der gleichen Situation ausgesetzt ist?

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karin666
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Blödsinn

Sowohl die Pädagogin als auch die Betreuerin haben gleich viel Anspruch auf Urlaub ... ( 5 Wochen )

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dado
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Frechheit

Das hier nur von Pädagogen geschrieben wird ist eine
Frechheit. Die Kinderbetreuerinnen verdienen ein Butterbrot. Sie haben fast gleich viel mit den Kindern zu tun ,dürfen Pädagoginnen vertreten und sind genauso extremen Situationen ausgeliefert! Und für wen soll es Ferienregelung geben? Für wen soll es mehr Gehalt geben.
Wer hat das Kinderbildungsgesetz entworfen?
Waren da Betreuerinnen auch dabei?

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mobile49
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anscheinend gibt es das motto :

je wichtiger und sinnvoller eine arbeit ist , desto weniger muß man sie wertschätzen !!!
es läuft etwas gewaltig schief in unserer arbeitswelt !!!
wer sein geld wirklich "verdienenen" würde ,wird mit "brosamen" abgespeist .
und dann gibt es welche , die bekommen fürstliche gehälter , ob sie diese auch "verdienen" sei dahingestellt

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heku49
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Die wichtigste Zeit für Kleinkinder und Kinder wird von größtenteils

ganz kompetenten Pädagoginnen betreut. Mit unglaublich viel Liebe und Geduld für alle Sorgen und kleine und große Wehwehen! Leistungen für Alleinerziehende, Berufstätige, für Eltern,....eigentlich unbezahlbar. Ohne diese Einrichtungen könnten viele Eltern keiner beruflichen Tätigkeit nachgehen.
Kindergartenpädagoginnen werden auch finanziell ausgebeutet. Wir leben in einer verkehrten Welt.....eigentlich müssten die Pädagoginnen für die Kleinsten am besten bezahlt werden....sie leisten viel mehr als PädagogInnen in allen anderen pädagogischen Einrichtungen. Wichtig wäre aber auch - wie in fast allen europäischen Ländern -eine vollakademische Ausbildung.

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plolin
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@nixalsverdruss

Das haben Sie perfekt geschrieben. An alle Rotstrichler: wenn ihr von dieser Berufsgruppe keine Ahnung habt, dann bitte Klappe halten. Oder gehört ihr auch zu diesen Eltern, die ihre Kinder einfach nur abschieben wollen um ihre eigene Ruhe zu haben? Bloß keine Verantwortung und Erziehung übernehmen! Wozu, dafür gibt es ja die Elementarpädagogen ( für euch "Tanten" , im Kindergarten.

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karin666
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Super Kommentar

👌🏼👌🏼👌🏼

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fragment
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Wichtigste Zeit für ein Kind!

Es gibt so viele Eltern, die sich über den Stress mit nur einem ( oder zwei oder drei) Kind(ern) beklagen und da wird erwartet, dass eine Kindergartenpädagogin 15 Kinder optimal betreut!?! Die Übergriffe sind nicht entschuldbar, aber die Verantwortlichen sollten sich endlich einmal im Klaren sein, wie wichtig und wertvoll frühkindliche Erziehung ist, die nicht mit ein paar Cent, sondern mit einem entsprechenden Gehalt und optimalen Bedingungen für alle belohnt werden muss!

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schetzgo
12
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was funktioniert eigentlich in diesem Land???

vom Kindergarten über die Schule, von den Krankenhäusern bis zu den Altenheimen - die einzigen, die keine Probleme sehen und alles perfekt schönreden können sind die gut bezahlten Politiker, egal welcher Farbe!
Geld wäre genügend vorhanden, die Verteilung durch die Politik stinkt zum Himmel!
und sie sind gewählt, das ist das traurige daran - es ist zum kotzen!

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Nixalsverdruss
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Die Schuld liegt eindeutig beim Land und den Gemeinden!

Jeder Lehrer hat automatisch seine bis zu 13 Wochen (!!!) Urlaub - die Sommerferien, Semesterferien, Weihnachtsferien, Osterferien und neu dazu die Herbstferien.
Die Kindergartenpädagoginnen - die ja vielfach in Private Gesellschaften ausgelagert wurden - müssen mit 5 bis 6 Wochen Jahresurlaub auskommen.
Wie kommt es dazu? Sowohl das Land Steiermark als auch die Gemeinden haben die Kinderbetreuung in Gesellschaften ausgelagert, um der Anstellung der Kindergärtnerinnen nach dem Gemeindevertragsbedienstetengesetz auszuweichen, und sich der "Sonderstellungen" zu entledigen. Pseudopragmatisierungen, Ferienregelungen, Bienalsprünge (regelm. Gehaltsvorrückungen) - alles "Annehmlichkeiten", die die Politik den Pädagoginnen gestrichen hat - um so Kosten zu sparen und "personaltechnisch flexibler" zu sein!
Meiner Meinung nach eine Rechtswidrigkeit, die behoben werden müsste.
So ist dieser Beruf zu einem "familienunfreundlichen" Beruf geworden - denn gerade in den Ferien der anderen müssen oft Dienste versehen werden - so geht viel Urlaub schon für Weihnachts- u. Osterferien drauf, wenn der KiGa eben zu hat.
Ein Stresspotenzial, dass nicht unterschätz werden darf!
Hier sind die Bürgermeister und der Landeshauptmann gefordert diesen Missstand schleunigst zu beheben.

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Analyst_009
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Urlaub wie Lehrer als Lösung?

Heißt das, Sie fordern allen Ernstes für die Kindergärtnerinnen mehr Urlaubsanspruch?
Diese Idee empört mich!
Wie mich übrigens auch die vielen Ferien der Lehrer empören.

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karin666
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Ihre Empörung erheitert mich ...

Wenn Sie der Meinung sind, Lehrer hätten viel Ferien - dann sollten Sie mal in diesem Job arbeiten ... Die meisten sehen nicht, wieviel ein Lehrer wirklich arbeitet ( Korrektur der Hefte zuhause, schriftliche Berichtverfassung etc ... )
Das gleiche gilt auch für Pädagogen in Kinderbetreuungseinrichtungen.
Dadurch- dass die meisten Kinder heutzutage leider schon viele Auffälligkeiten aufweisen, müssen ständige Gutachten, Berichte etc. verfasst werden und genau diese Arbeit sieht eben keiner.
Jeder der groß redet und sich aufregt sollte sich mal 1 Woche in eine Schule oder Kiga begeben und dann weiß er Bescheid.

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Analyst_009
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Nicht Meinung sondern Fakt

Ja, Lehrer haben viel Ferien, das ist nicht meine Meinung, sondern Faktum. Und ja, ich meine sie haben zu viel Ferien.
Es ist meiner Meinung nach völlig unethisch, anstatt zu versuchen, die Arbeitsbedingungen der Kindergartenpädagoginnen zu verändern, einfach nach mehr Urlaub zu rufen. Denn das ist keinerlei strukturelle Veränderung innerhalb des Arbeitsalltags.
Im übrigen bin ich dafür, dass der Urlaubsanspruch der Lehrer an den allgemeinen Urlaubsanspruch der Bevölkerung angepasst wird.

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plolin
1
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Wieder so ein Klugschei....,

der von nichts eine Ahnung hat. Da hilft auch nichts, wenn Sie ihren Kommentar doppelt schreiben.

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Analyst_009
4
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Urlaub wie Lehrer als Lösung?

Heißt das, Sie fordern allen Ernstes für die Kindergärtnerinnen mehr Urlaubsanspruch?
Diese Idee empört mich!
Wie mich übrigens auch die vielen Ferien der Lehrer empören.

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Langberg
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ja

Muss natürlich verbessern zu wllen heißen..

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Langberg
3
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ja

Das ist die Wahrheit und wir kennen sie seit Jahrzehnten!
Es gibt seitens der Politik auch Lippenbekenntnisse, die Situation zu verbessern zu wollen. Aber eben nur Lippenbekenntnisse....................

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