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Corona in der SteiermarkLangzeitarbeitslosigkeit um 44 Prozent gestiegen

Von "alarmierenden Zahlen" spricht Soziallandesrätin Doris Kampus. Auch die Beratungen bei Caritas und Volkshilfe sind stark gestiegen, leistbares Wohnen ist Hauptproblem.

++ THEMENBILD ++ CORONAVIRUS: ARBEITSLOSIGKEIT
© APA/GEORG HOCHMUTH
 

Corona. Krise. Jobangst. Steigende Arbeitslosigkeit. Schlagzeilen, die niemand mehr hören kann, und dennoch sind die Zahlen am Arbeitsmarkt "alarmierend", meint Soziallandesrätin Doris Kampus (SPÖ). Im vergangenen Jahr gab es in der Steiermark einen Anstieg der Langzeitarbeitslosigkeit um 44 Prozent, die Arbeitslosigkeit bei Frauen hat im Vergleich zu 2019 um 44,7 Prozent zugenommen, insgesamt stieg die Arbeitslosigkeit 2020 in der Steiermark um 21 Prozent. Und auch viele junge Leute suchen einen Job. 550 Jugendliche sind derzeit beim Arbeitsmarktservice Steiermark als Lehrstellensuchende gemeldet. Lehrstellen gibt es zwar mehr, aber die Dunkelziffer bei den jugendlichen Arbeitslosen wird weit höher vermutet. "Das liegt daran, dass viele nicht beim AMS gemeldet sind. Und Lehrstellenbeauftragte von Betrieben kommen normal an die Schulen, das ist durchs Distance Learning aber genauso weggefallen wie Messen oder Berufstage", so Kampus. 

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